REZENSION Barbara E. Seidl 18. 6. 2021 Mehrsprachigkeit ist etwas, was viele vor allem mit Migration, sprachlichen Minderheiten oder Kindern, deren Eltern unterschiedliche Erstsprachen sprechen, verbinden. Und doch sind beinahe alle von uns mehrsprachig, denn neben einer in der Schule vermittelten Standardsprache sprechen wir meist noch mindestens einen Dialekt. In ihrem Lyrikband nur einmal fliegenpilz … Katharina J. Ferners nur einmal fliegenpilz zum frühstück weiterlesen
Schlagwort: Lesen
Erinnerungen an einen Bürgerschreck: Michael Horowitz‘ H.C.Artmann
REZENSION Barbara E. Seidl 12. Juni 2021 Heute vor hundert Jahren erblickte Hans Carl Artmann in "Bradnsee", dem Arbeiterviertel Breitensee im 14. Wiener Gemeindebezirk, das Licht der Welt. Bereits in sehr jungen Jahren entwickelte Artmann ein großes Geschick für Sprache und brachte sich autodidaktisch Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, später sogar Gälisch und Aramäisch … Erinnerungen an einen Bürgerschreck: Michael Horowitz‘ H.C.Artmann weiterlesen
„Sprachliche Strukturen beeinflussen unsere Weltsicht“
Foto © Florian Hülmbauer In ihren Texten erkundet Cornelia Hülmbauer gerne Strukturen und Zwischenräume - zwischen einzelnen Sprachen aber auch innerhalb der Familie. Im Interview teilt sie ihren persönlichen Zugang zur Poesie, spricht über Transpoesie und ihre Erfahrungen mit dem Übersetzen von Lyrik und reflektiert die Rezeption von Lyrikerinnen in der Literaturkritik. Was bedeutet Lyrik … „Sprachliche Strukturen beeinflussen unsere Weltsicht“ weiterlesen
Wir sprechen der Poesie jegliche Wichtigkeit ab, um ihre Wichtigkeit zu verdeutlichen
Nachdem im letzten Jahr sein Roman Fremdes Licht erschien, kehrt Michael Stavarič nun mit zu brechen bleibt die see zu seinen Wurzeln als Lyriker zurück. In einem eindrucksvollen Plädoyer, das im zweiten Teil von zwölf Autor*innen weitergesponnen wird, führt er uns wichtige Botschaften der Poesie vor Augen. Im Interview stellt er Überlegungen an, wie der gesellschaftliche … Wir sprechen der Poesie jegliche Wichtigkeit ab, um ihre Wichtigkeit zu verdeutlichen weiterlesen
Glücksgriff: Teresa Präauers Das Glück ist eine Bohne
REZENSION Barbara E. Seidl 26. April 2021 Glück muss der Mensch haben, denn Glück wird gerne als das höchste Gut beworben. Von Glücksspiel über Glücksratgeber bis hin zu Glücksbringern, die beim Finden des Glücks behilflich sein sollen: Glück bringt nicht nur unsere Augen zum Strahlen, es ist auch etwas, womit man viel Geld verdienen kann. … Glücksgriff: Teresa Präauers Das Glück ist eine Bohne weiterlesen
Im Spotlight: Georg Rauber, ein schauspielender Schriftsteller
Foto: Daniel Willinger Fans der ORF-Fernsehserie Walking on Sunshine ist Georg Rauber bereits als „Möttl“ bekannt, vor kurzem ist nun im Kampenwandverlag sein erstes Buch mit dem Titel Das Herz ist ein dummer Bastard aber es weiß was es will erschienen. „Zum Schreiben gekommen bin ich strikt gesagt nicht wirklich, weil es war immer schon … Im Spotlight: Georg Rauber, ein schauspielender Schriftsteller weiterlesen
Dieses Prinzip, dass in der literarischen Welt andere und für den Protagonisten undurchsichtige Gesetze gelten, fasziniert mich sehr
Simon Sailer, frischgebackener Clemens-Brentano-Preisträger und Meister doppelbödiger Erzählungen hat mit Das Salzfass eine weitere schaurig schöne Novelle vorgelegt - nach seiner im Vorjahr erschienenen Erzählung Die Schrift der zweite Teil seiner "Essiggassen-Trilogie". Im Interview erzählt er von seiner Freunde am Irrationalen und gibt Einblicke in den Entstehungsprozess seiner Bücher. Wie bereits Die Schrift ist auch … Dieses Prinzip, dass in der literarischen Welt andere und für den Protagonisten undurchsichtige Gesetze gelten, fasziniert mich sehr weiterlesen
Sich (nicht) spüren können: Katharina Schallers Unterwasserflimmern
REZENSION Barbara E. Seidl 5. April 2021 Sich spüren können - bewußt die eigene Haut, die Grenzen des eigenen Körpers wahrnehmen, das was im Inneren geschieht, organisch wie emotional. Inmitten des Alltagstrotts, der von Verpflichtungen und Erwartungen geprägt ist, fällt es leicht, sich zu verlieren. Die eigenen Wünsche und Befindlichkeiten werden ignoriert oder gar nicht … Sich (nicht) spüren können: Katharina Schallers Unterwasserflimmern weiterlesen