Abenteuer Sprache: Im Gespräch mit Clemens Setz

REZENSION UND PODCAST Barbara E. Seidl, 24. Februar 2021 Während viele Clemens J. Setz als Sprachkünstler kennen, wussten bisher nur wenige um seine Liebe zu Kunstsprachen. In Die Bienen und das Unsichtbare nimmt er seine Leser*innen mit auf die Reise durch eine Welt der Plan- und Symbolsprachen und gibt dabei auch Einblicke in ganz persönliche, … Abenteuer Sprache: Im Gespräch mit Clemens Setz weiterlesen

Großstädter sind auch nur Menschen: Romina Pleschkos Ameisenmonarchie

REZENSION Barbara E. Seidl 13. Februar 2021 Im Ameisenstaat spielen die Weibchen eine wichtige Rolle: sie fungieren als Arbeiterinnen und Soldatinnen. Die unumstritten wichtigste Rolle kommt jedoch der Königin zu, denn sie ist für die Reproduktion zuständig. Damit endet aber auch schon ihr Einfluss innerhalb der Kolonie. Wie eine Gefangene ihres eigenen Staates weilt sie … Großstädter sind auch nur Menschen: Romina Pleschkos Ameisenmonarchie weiterlesen

Ein literarischer Turing-Test: poesie.exe (Hrsg. v. Fabian Navarro)

REZENSION Barbara E. Seidl, 6. Februar 2021 Im Jahr 1950 entwickelte der britische Computerpionier Alan Turing die Skizze für einen Test bei dem eine Testperson via Computer mit zwei Gesprächspartner*innen eine Unterhaltung führen sollte. Eine/r davon war ein Mensch, der andere eine Maschine. Ziel dieses "Imitation Games" war es, herauszufinden, ob ein Computer über das … Ein literarischer Turing-Test: poesie.exe (Hrsg. v. Fabian Navarro) weiterlesen

Über Menschen und Maschinen: Im Gespräch mit Raphaela Edelbauer

In ihrem neuen Roman Dave lässt Raphaela Edelbauer Programmierer darüber philosophieren, wie Maschinen mit einem menschlichen Bewusstseins ausgestattet werden könnten. Doch ist das eine realistische Hoffnung oder wird der Traum von der superintelligenten Maschine immer bloß eine Illusion bleiben? REZENSION UND PODCAST Barbara E. Seidl, 26. Jänner 2021 Es war der Computer, der den frühen … Über Menschen und Maschinen: Im Gespräch mit Raphaela Edelbauer weiterlesen

Stationen einer persönlichen Reise: Jaqueline Scheibers Offenheit

REZENSION Barbara E. Seidl, 17. Jänner 2021 Ein Social Media Profil ist wie ein Fenster zur Welt. Viele von uns schauen immer wieder gerne mal in andere Fenster, doch nicht alle werden auch selbst gerne gesehen. Sie haben Vorbehalte, Informationen oder Fotos von sich ins Netz zu stellen, bemüht ihre Privatsphäre zu schützen. Andere wiederum … Stationen einer persönlichen Reise: Jaqueline Scheibers Offenheit weiterlesen

Umbruchstimmung: Tanja Paars Die zitternde Welt

REZENSION, Barbara E. Seidl, 09. Jänner 2021 Die Welt um uns zerbricht in Stücke, es gibt keinen Ort mehr, an dem wir uns gänzlich in Sicherheit wiegen können. Wie gehen wir damit um? Schaffen wir es dennoch, uns und unsere Familie durch diese schwierige Zeit zu manövrieren? Diesen Fragen müssen sich auch heute noch viele … Umbruchstimmung: Tanja Paars Die zitternde Welt weiterlesen

Eine Jugend in Wien: Im Gespräch mit Stefanie Sargnagel

Stefanie Sargnagel ist mit Statusmeldungen im Internet großgeworden. In ihrem ersten Roman, Dicht. Aufzeichnungen einer Tagediebin, erinnert sie sich an ihre Jugendzeit zurück und entführt uns in die Welt der Strawanzer und Lebenskünstler. Während wir kiffend die Weltrevolution planten, fokussierten wir uns zunehmend auf das Schulsystem als Kern des ganzen Problems.Dicht (Rowohlt 2020) Stadtkinder werden … Eine Jugend in Wien: Im Gespräch mit Stefanie Sargnagel weiterlesen

Spielen Sie mit: Wenn Rot kommt von Petra Piuk und Barbara Filips

REZENSION Die Autorin Petra Piuk und die Fotografin Barbara Filips sind nach Las Vegas gefahren, haben einen Roulette-Teppich über den Stadtplan gelegt und die Stadt in sechsunddreißig "Spielfelder" eingeteilt, die sie– mal alleine, mal zu zweit– dreißig Tage lang erkundeten. Aus dem gesammelten Material ist die Geschichte von Lisa entstanden, einer jungen Frau, die in der Partystadt dem ultimativen Kick hinterherjagt und sich schließlich dabei verliert.

Von der politischen Kraft des Theaters: Elena Messners Nebelmaschine

REZENSION In Elena Messners neuem Roman Nebelmaschine wird der politischen Kunst ein Denkmal gesetzt. Inmitten einer, durch einen Finanzskandal bewirkten Krise, schließt sich eine Gruppe arbeitsloser Künstler*innen zum "Theater auf Lager" zusammen.