„Mary Pickford hat sich in einer männerdominierten Welt durchgesetzt, das war für mich faszinierend“

Während der Stummfilmära zählte Mary Pickford zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods. Nun hat Emily Walton ihr und ihrer leidenschaftlichen Liebe zu Douglas Fairbanks ein literarisches Denkmal gesetzt. Im Interview verrät die Autorin, was sie an Mary Pickford und den Anfangstagen der Filmindustrie am spannendsten findet und wie sie für ihre Romane recherchiert. Frau Walton, Sie … „Mary Pickford hat sich in einer männerdominierten Welt durchgesetzt, das war für mich faszinierend“ weiterlesen

Von der Literatur der „Wenigerheiten“

„Die österreichische Literatur ist ein Teil der deutschsprachigen Literatur.“ So steht es gleich zu Beginn des Wikipedia-Eintrags zu österreichischer Literatur. Doch ist das tatsächlich so? Wie verhält es sich mit Autor:innen, die in Österreich geboren sind, bzw. hier leben, und ihre Werke (teils) in anderen Sprachen verfassen? Der Künstler, Literat und ehemalige Deutschlehrer Gerald Kurdoğlu Nitsche … Von der Literatur der „Wenigerheiten“ weiterlesen

Gefärbte Sprache: Im Gespräch mit Lisa Schantl

PODCAST 29. Juni 2021 Wie der Kreativität sind auch der Sprache beim Schreiben keine Grenzen gesetzt. Warum also immer nur in der Erstsprache schreiben? Ein Studienaufenthalt in den USA war für Lisa Schantl mit der Erfahrung verbunden, dass Texte von Autor:innen, die nicht in ihrer Erstsprache schreiben, oft voreingenommen gelesen werden. Dabei sind es nicht … Gefärbte Sprache: Im Gespräch mit Lisa Schantl weiterlesen

„Wir versuchen, auch jüngere Schreibende und Texte abseits des Mainstreams über die Sprachgrenze hinaus sichtbar zu machen“

Im Jahr 2008 wurde mit Incentives ein gemeinsames Projekt des Literaturhaus-Buchmagazins und der IG Übersetzerinnen Übersetzer in Zusammenarbeit mit der Europäischen Literaturplattform readme.cc gestartet. Zwei Mal im Jahr stellt Incentives – Austrian Literature in Translation eine repräsentative Auswahl von Neuerscheinungen österreichischer AutorInnen vor. Ziel ist es dabei, Impulse für die Übersetzung und Veröffentlichung neuester österreichischer Literatur im Ausland zu setzen. Mehr zur … „Wir versuchen, auch jüngere Schreibende und Texte abseits des Mainstreams über die Sprachgrenze hinaus sichtbar zu machen“ weiterlesen

„Wir wollen mit unseren Darstellungen von Dialektliteratur immer auch grenzübergreifend agieren“

Foto: ÖDA-Österreichische DialektautorInnen und -archive (Facebook) Mit dem Anno Dialekt Donnerstag (ADIDO) bietet der Verein österreichischer Dialekt Autor*innen und Archive seit 2013 eine Möglichkeit, Dialektliteratur in einem kleinen Rahmen zu präsentieren. Doch auch darüber hinaus macht sich "die Ö.D.A." für die Erforschung und Vermittlung dialektaler Literatur stark. Mehr dazu im Interview mit Ö.D.A. Generalsekretär Robert Anders. Ihr … „Wir wollen mit unseren Darstellungen von Dialektliteratur immer auch grenzübergreifend agieren“ weiterlesen

„Dialekt selbst zu lesen, ist auch für Sprecher*innen oft eine Herausforderung“

Dialekt ist in der Literatur nach wie vor eine Randerscheinung. Als Redaktionsmitglied der österreichischen Dialektzeitschrift Morgenschtean hilft Katharina J. Ferner mit, Dialektdichtung zu fördern. Dialekt spielt aber auch in ihrem eigenen literarischen Schaffen eine wichtige Rolle - so verbindet sie etwa in ihrem Lyrikband nur einmal fliegenpilz zum frühstück (Limbus Lyrik, 2018) Dialekt mit Naturlyrik … „Dialekt selbst zu lesen, ist auch für Sprecher*innen oft eine Herausforderung“ weiterlesen

Bühnenliteratur lebt von der Unmittelbarkeit

Mit jährlich rund 100 Veranstaltungen und Workshops in Wien, gehört FOMP zu den aktivsten Akteur*innen der Region und ist Österreichs größter Veranstalter für performte Literatur. Bühnenliteratur lebt vor allem von Unmittelbarkeit und der Dynamik zwischen den Vortragenden und ihrem Publikum, weshalb die Poetry Slam Szene im letzten Jahr vor einige Herausforderungen gestellt wurde. Wie FOMP … Bühnenliteratur lebt von der Unmittelbarkeit weiterlesen

Kunst braucht Freiheit und manchmal auch Mut: Im Gespräch mit Precious Nnebedum

PODCAST 25. Mai 2021 Precious Nnebedum gilt seit mehreren Jahren als fixer Bestandteil der Grazer Poetry-Slam-Szene. In ihren Texten beschreibt sie ihre Erfahrungen als junge Frau of color in Graz und spricht dabei auch unangenehme Themen wie Alltagsrassismus in Österreich an. 2020 wurde sie zu einer der Mitorganisatorinnen und Frontfrauen der Black-Lives-Matter-Bewegung in Graz, kürzlich … Kunst braucht Freiheit und manchmal auch Mut: Im Gespräch mit Precious Nnebedum weiterlesen

„Sprachliche Strukturen beeinflussen unsere Weltsicht“

Foto © Florian Hülmbauer In ihren Texten erkundet Cornelia Hülmbauer gerne Strukturen und Zwischenräume - zwischen einzelnen Sprachen aber auch innerhalb der Familie. Im Interview teilt sie ihren persönlichen Zugang zur Poesie, spricht über Transpoesie und ihre Erfahrungen mit dem Übersetzen von Lyrik und reflektiert die Rezeption von Lyrikerinnen in der Literaturkritik. Was bedeutet Lyrik … „Sprachliche Strukturen beeinflussen unsere Weltsicht“ weiterlesen

„Ich würde mir wünschen, dass einfach ein bisschen die Angst vor Gedichten wegfällt“

In seinem zweiten Lyrikband „einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt“ zeichnet Raoul Eisele den Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit, Erinnern und Vergessen, Dichtung und der Dichte Schwarzer Löcher. Im Interview spricht er über Schwarze Löcher, seine Liebe zur Lyrik und die Vorbehalte mit denen sich die Dichtkunst zum Teil noch immer konfrontiert sieht. Raoul, gleich … „Ich würde mir wünschen, dass einfach ein bisschen die Angst vor Gedichten wegfällt“ weiterlesen