„Ich wollte einen Roman schreiben, den ich selbst gerne lesen möchte.“

Sind Romantik und Recht mit einander vereinbar? In seinem Debütroman Die Dringlichkeit der Dinge erzählt Markus Grundtner die ungewöhnliche Liebesgeschichte eines jungen Wiener Anwaltsanwärters und einer temperamentvollen Lehrerin aus Triest. Im Interview spricht der Autor über die Darstellung von Beziehungsangelegenheiten durch die Juristenbrille, über seine Liebe zu Triest und über ein Buch, das für die … „Ich wollte einen Roman schreiben, den ich selbst gerne lesen möchte.“ weiterlesen

„Mich interessieren Figuren, die über viel Sensibilität verfügen“

Foto © MarisaVranješ In ihrem zweiten Roman Atemhaut, zu dem die Klangkünstlerin Rojin Sharafi den passenden Soundtrack komponiert hat, zeichnet die Wiener Autorin und Filmemacherin Iris Blauensteiner das feinfühlige Porträt eines jungen Mannes gelungen, der seine Identität in einer Welt voller Automatisierungsprozesse neu definieren muss. Im Interview gibt die Autorin Einblicke in die Entstehung ihres … „Mich interessieren Figuren, die über viel Sensibilität verfügen“ weiterlesen

„Seit über 60 Jahren produzieren wir Hörbücher für jene Personen, die ohne uns nur schwer Zugang zu Literatur und Wissen haben“ 

Foto © Hörbücherei Die Hörbücherei des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Österreich (BSVÖ) bietet Hörmedien für Menschen, die aufgrund von medizinischen Gründen Bücher nicht lesen können, an. Neben blinden und sehbeeinträchtigten Menschen erkennen und nutzen vor allem Menschen mit Lese- und Lernschwächen, etwa Legastheniker, den positiven Einfluss von Hörbüchern auf ihr Leseverhalten, Lernvermögen sowie ihren Wissenserwerb. Im Interview gibt … „Seit über 60 Jahren produzieren wir Hörbücher für jene Personen, die ohne uns nur schwer Zugang zu Literatur und Wissen haben“  weiterlesen

„Ich wollte hier keine Verniedlichung, keinen Euphemismus, sondern Klartext“

Foto © Robert Saringer In seinem neuesten Roman Mongo lässt Harald Darer seinen Erzähler den Lebensweg von Markus Revue passieren, der mit Trisomie 21 geboren wurde. Im Interview erklärt der Autor, warum er für sein Buch so einen provokanten Titel gewählt hat und warum es ihm ein Anliegen ist, Menschen mit Behinderung sichtbarer zu machen. … „Ich wollte hier keine Verniedlichung, keinen Euphemismus, sondern Klartext“ weiterlesen

Im Spotlight: Dem Piratenschatz auf der Spur

Herbert Helfrich hat für sich als literarisches Leitmotiv einen Satz des Philosophen Hans Blumenberg gewählt: Kultur entsteht (oftmals) beim Gehen von Umwegen. So ist auch der ehemalige Lehrer selbst über Umwege zum Schreiben gekommen. Seither entstanden Erzählungen, ein Kinderbuch und eine Kriminalgeschichte mit parapsychologischem Hintergrund. In seinem neuen Roman Die Zeichen des Bussards widmet er sich … Im Spotlight: Dem Piratenschatz auf der Spur weiterlesen

Poetische Begegnungszone: Eine Stadt schreibt Gedichte

Foto: © Daniel Böswirth, https://www.sevenpoemssevendays.at INTERVIEW, 11. April 2022 Unter dem Motto "seven poems seven days" druckte der Künstler Daniel Böswirth vergangenen Sommer an sieben Standorten in Wien sieben Gedichte auf Plakate und verteilte diese an Passanten, eines wurde jeweils an eine Wand gehängt. Dabei konnten die Zuschauer auch den spannenden schöpferischen Prozess des Erstdrucks … Poetische Begegnungszone: Eine Stadt schreibt Gedichte weiterlesen

Vergrabe dein Herz: Im Gespräch mit Mario Schlembach

REZENSION und PODCAST Barbara E. Seidl, 7. April 2022 Literarische Tagebücher haben in den letzten Jahren einen neuen Aufschwung erlebt. Gleich ob als Mittel um Dinge zu verarbeiten oder als Hilfe um sich längere Texte zu erarbeiten - Tagebuchschreiben bietet die Möglichkeit, den Gedanken freien Lauf zu lassen.In seinem autofiktionalen Roman heute graben bedient sich … Vergrabe dein Herz: Im Gespräch mit Mario Schlembach weiterlesen

„Sicherlich würde es uns allen guttun, innezuhalten und zu überlegen, ob die Pfade, auf denen wir so unüberlegt dahintrampeln, uns selbst und dem Planeten guttun“

In ihrem Debütroman Lektionen in dunkler Materie lässt Ursula Knoll fünf Frauen scheinbar aus dem Nichts ausflippen. Doch bei genauerem Hinsehen, haben sich die Gründe dafür bereits seit längerem angebahnt. Im Interview erzählt die Autorin, welche Anekdoten sie inspiriert haben, spricht über die Vor-und Nachteile des Ausrastens und reflektiert über die Unterschiede des Romanschreibens im … „Sicherlich würde es uns allen guttun, innezuhalten und zu überlegen, ob die Pfade, auf denen wir so unüberlegt dahintrampeln, uns selbst und dem Planeten guttun“ weiterlesen