„Die Unmenschlichkeit und Gleichgültigkeit in der Sprache war ein großer Einfluss auf das Buch, von Ellis genauso wie von der österreichischen Politik.“

Er trägt maßgeschneiderte Designeranzüge, das Lächeln ist stundenlang einstudiert, jedes Argument durch Rhetoriktraining perfektioniert mit dem Ziel, die größtmögliche Authentizität zu vermitteln. In seinem neuem Roman widmet sich Elias Hirschl dem aufstrebenden neokonservativen Nachwuchs aus der Sicht eines Mitläufers und glühenden Verehrers des schneidigen jungen Parteichefs und zukünftigen österreichischen Bundeskanzlers. Im Interview erzählt der Autor, … „Die Unmenschlichkeit und Gleichgültigkeit in der Sprache war ein großer Einfluss auf das Buch, von Ellis genauso wie von der österreichischen Politik.“ weiterlesen

Im Spotlight: Über Hürden des Literaturbetriebs

Seit zwanzig Jahren lebt der oberösterreichische Maler und Schriftsteller Wolfgang Eicher mittlerweile in Wien. Seit 1991 schreibt er hauptsächlich Romane. Anschluss zur Wiener Literaturszene hat er dennoch noch nicht wirklich gefunden. Im neuesten Im Spotlight Interview spricht er über die einseitige Vermarktung einzelner Autor:innen, über seine Erfahrung mit Indie-Verlagen und über sein neuestes Buch Mäandertal, … Im Spotlight: Über Hürden des Literaturbetriebs weiterlesen

„Die größte Herausforderung war, einen Zeichenstil zu finden, der dem Schreibstil von Bernhard entspricht.“

Foto © MeikeSudhoff Mit "Atem" legt Lukas Kummer nun bereits den dritten Band seiner Adaption von Thomas Bernhards „Autobiographischen Schriften“ vor. Im Interview spricht er über die größten Herausforderungen dabei, Bernhards Texte in eine Bildsprache zu übertragen und auch darüber, dass es Comics und Graphic Novels in Österreich nach wie vor schwer haben. Waren Comics … „Die größte Herausforderung war, einen Zeichenstil zu finden, der dem Schreibstil von Bernhard entspricht.“ weiterlesen

„Es ist immer noch sehr schwierig für österreichische Comic-Künstler*innen, in einem österreichischen Verlag ihre Comics zu publizieren und damit breite Anerkennung zu finden“

Elisabeth Klar ist vielfach ausgezeichnete Autorin, ihre wissenschaftliche Leidenschaft sind Comics. Die Komparatistin, beschäftigt sich mit Comics und Intermedialität im Bereich der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Translationswissenschaft. Im Interview stellt sie Überlegungen darüber an, was es braucht um mehr Leser:innen für Comic zu begeistern und gibt außerdem einige wertvolle Lesetipps. Beim Thema Comics denken viele immer … „Es ist immer noch sehr schwierig für österreichische Comic-Künstler*innen, in einem österreichischen Verlag ihre Comics zu publizieren und damit breite Anerkennung zu finden“ weiterlesen

„Das Format der Graphic Novel ermöglicht einen direkteren Zugang zur Geschichte“

Foto: privat In Peršmanhof erzählt Evelyn Steinthaler die Geschichte eines der letzten NS-Verbrechen an der kärntner-slowenischen Zivilbevölkerung, aber auch vom schwierigen Überleben und Weiterleben an diesem fast vollständig zerstörten Ort. Im Interview erklärt die Autorin, welche Möglichkeiten das Format der Graphic Novel bei der Aufarbeitung dieses schwierigen Themas bietet. In Peršmanhof beschreiben Sie eines der letzten … „Das Format der Graphic Novel ermöglicht einen direkteren Zugang zur Geschichte“ weiterlesen

(Mit) Comics Lesen fördern: Im Gespräch mit Sebastian Broskwa

PODCAST Barbara E. Seidl, 28. September 2021 Als Gründer des Comic-Vertriebs Pictopia mit gleichnamiger Buchhandlung in Wien setzt sich Sebastian Broskwa seit vielen Jahren für die Verbreitung von Comics ein, beliefert den österreichischen Buchhandel und Bibliotheken mit Graphic Novels und bietet außerdem einen Fortbildungsworkshop für Lehrer:innen an, in dem Einsatzmöglichkeiten von Comics im Unterricht vermittelt … (Mit) Comics Lesen fördern: Im Gespräch mit Sebastian Broskwa weiterlesen

Autor:innen mit Kindern? „Sorry, other writers need to concentrate“

Von außen betrachtet erscheint das Leben einer Autorin, eines Autors, paradiesisch: Geschichten schreiben, Lesereisen, Aufenthaltsstipendien an pittoresken Orten. Doch was für junge, ungebundene Schriftsteller:innen nach einem idealen Lebensstil klingen mag, wird für Autor:innen mit Anhang zur logistischen Herausforderung. Wie ergeht es schreibenden Eltern? Um auf die Benachteiligung von Autor:innen, die Care-Arbeit leisten, sich also um … Autor:innen mit Kindern? „Sorry, other writers need to concentrate“ weiterlesen

Sich Dinge so erschreiben, wie man sie gerne hätte, das ist gerade das Schöne am Schreiben

Mit ihrem Debütroman Im Ruin setzte Barbara Kadletz all jenen gemütlichen Wiener Lokalen ein literarisches Denkmal, in denen die Stammgäste auch noch spätabends ein ausgefallenes Frühstück zu sich nehmen und dabei musikalische Gustostückerln austauschen. Im Interview spricht die Autorin, die auch Buchhändlerin ist, über das Schreiben in Kaffeehäusern, das Vorlesen von Texten und darüber, welche … Sich Dinge so erschreiben, wie man sie gerne hätte, das ist gerade das Schöne am Schreiben weiterlesen