„Romanes ist eine Sprache, die in den letzten Jahrhunderten Pogromen, Verboten und Tabuisierung ausgesetzt war. Mir ist es einfach sehr wichtig, dass dieses europäische und österreichische Kulturgut gefördert wird.“

Samuel Mago ist Schriftsteller, Künstler und Roma-Aktivist. Seine Kurzgeschichtensammlungen und seinen Gedichteband verfasste er zweisprachig - auf Deutsch und Romanes. Im Interview erklärt er, warum es ihm so wichtig ist, Romanes als Literatursprache zu fördern und welche Herausforderung sich bei der Selbstübersetzung ergeben. Sie sind mit vier Jahren mit Ihrer Familie nach Österreich gekommen, das … „Romanes ist eine Sprache, die in den letzten Jahrhunderten Pogromen, Verboten und Tabuisierung ausgesetzt war. Mir ist es einfach sehr wichtig, dass dieses europäische und österreichische Kulturgut gefördert wird.“ weiterlesen

Geschichten aus der Welt der Roma: Samuel Magos bernsteyn und rose

REZENSION Barbara E. Seidl 11. Juli 2021 Während hierzulande im alltäglichen Leben eine große Sprachenvielfalt gelebt wird, ist diese in literarischen Werken relativ wenig präsent. Umso schöner ist es, wenn auch "kleinere" Sprachen gefördert werden und den ihnen gebührenden Platz innerhalb der österreichischen Literatur einnehmen. Im Fall von Samuel Magos Kurzgeschichtenband bernsteyn und rose handelt … Geschichten aus der Welt der Roma: Samuel Magos bernsteyn und rose weiterlesen

Von der Literatur der „Wenigerheiten“

„Die österreichische Literatur ist ein Teil der deutschsprachigen Literatur.“ So steht es gleich zu Beginn des Wikipedia-Eintrags zu österreichischer Literatur. Doch ist das tatsächlich so? Wie verhält es sich mit Autor:innen, die in Österreich geboren sind, bzw. hier leben, und ihre Werke (teils) in anderen Sprachen verfassen? Der Künstler, Literat und ehemalige Deutschlehrer Gerald Kurdoğlu Nitsche … Von der Literatur der „Wenigerheiten“ weiterlesen

Im Spotlight: Horror als Botschaft gegen Gewalt

Akif Turan wuchs als zweites von drei Kindern einer türkisch-kurdischen Familie in Wien auf. Schon früh entdeckte er seine Liebe zum Schreiben. Seine Lieblingsgenres sind Horror, Thriller und Psychothriller. Dabei greift er auch gerne einmal auf wahre Begebenheiten zurück. Mit seinen Büchern möchte der Autor seinen Leser:innen die Gelegenheit geben, in andere Welten einzutauchen und … Im Spotlight: Horror als Botschaft gegen Gewalt weiterlesen

Katharina J. Ferners nur einmal fliegenpilz zum frühstück

REZENSION Barbara E. Seidl 18. 6. 2021 Mehrsprachigkeit ist etwas, was viele vor allem mit Migration, sprachlichen Minderheiten oder Kindern, deren Eltern unterschiedliche Erstsprachen sprechen, verbinden. Und doch sind beinahe alle von uns mehrsprachig, denn neben einer in der Schule vermittelten Standardsprache sprechen wir meist noch mindestens einen Dialekt. In ihrem Lyrikband nur einmal fliegenpilz … Katharina J. Ferners nur einmal fliegenpilz zum frühstück weiterlesen

Im Spotlight: Bettina Messner – besser später, als nie

Die Grazerin Bettina Messner ist eine literarische Spätzünderin - erst mit über 40 war sie soweit, ihre Texte aus der Schublade zu nehmen und mit der Öffentlichkeit zu teilen – und das mit beachtlichem Erfolg: ihre ersten beiden Erzählbände Senta bremst ein (2014) und Senta gibt Gas (2016), beide erschienen bei edition keiper, erhielten durchwegs … Im Spotlight: Bettina Messner – besser später, als nie weiterlesen

„Durch das direkte Feedback vom Publikum kann man den eigenen Text besser einordnen“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Elias Hirschl

Foto @ Bäckerei Poetry Slam Elias Hirschl ist Romanautor, Slam Poet, Musiker und schreibt fürs Theater. 2014 wurde er österreichischer Meister im Poetry Slam und ist seit mehreren Jahren erfolgreich mit Spoken Word-Texten auf Bühnen in ganz Europa unterwegs. Im Kurzinterview erklärt er, was dieses Format für ihn ausmacht und welche Auftritte von Kolleg*innen ihn … „Durch das direkte Feedback vom Publikum kann man den eigenen Text besser einordnen“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Elias Hirschl weiterlesen

„Die Linzer Poetry Slam-Szene zeichnet sich durch ihre Diversität und Offenheit aus“

Foto © Sonja Aberl Der Linzer Verein PostSkriptum bietet jungen KünstlerInnen eine Bühne um ihren Gedanken freien Lauf zu lassen. Bei der Startplatzverteilung wird auf eine 50:50 Quote von männlichen und weiblichen Poetinnen geachtet. Im Interview gibt Vereinsobmann Severin Agostini Einblicke in die Linzer Poetry-Slam Szene und spricht über die gesellschaftliche Aufgabe, die dieses Format … „Die Linzer Poetry Slam-Szene zeichnet sich durch ihre Diversität und Offenheit aus“ weiterlesen

„Ich mag, dass vor und neben der Bühne gegenseitiger Respekt herrscht“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Fabian Navarro

Fabian Navarro ist Autor, Slam Poet und Kulturveranstalter. Er tritt seit 2008 bei Lesebühnen und Poetry Slams auf, gewann mehrere Landesmeisterschaften und wurde bei den deutschprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2017 Vize-Meister. Doch wie kam er eigentlich zum Poetry Slam und was macht dieses Format so besonders für ihn? Wie bist du zum ersten Mal mit … „Ich mag, dass vor und neben der Bühne gegenseitiger Respekt herrscht“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Fabian Navarro weiterlesen

„Am meisten beeindruckt hat mich der Auftritt von Ernst Jandl in der Royal Albert Hall“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Markus Köhle

Markus Köhle ist Autor, Literaturwissenschaftler, "Sprachinstallateur", "Literaturzeitschriftenaktivist", Poetry Slammer sowie Moderator und Organisator von Poetry Slams. Im Kurzinterview erzählt der Mitbegründer der österreichischen Poetry Slam Szene, der von vielen auch liebevoll "Papa Slam" genannt wird, wie er zum Slam kam, was er an diesem Format schätzt und welcher Auftritt ihn nachhaltig beeindruckt hat. Wie sind … „Am meisten beeindruckt hat mich der Auftritt von Ernst Jandl in der Royal Albert Hall“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Markus Köhle weiterlesen