„Ich wollte hier keine Verniedlichung, keinen Euphemismus, sondern Klartext“

Foto © Robert Saringer In seinem neuesten Roman Mongo lässt Harald Darer seinen Erzähler den Lebensweg von Markus Revue passieren, der mit Trisomie 21 geboren wurde. Im Interview erklärt der Autor, warum er für sein Buch so einen provokanten Titel gewählt hat und warum es ihm ein Anliegen ist, Menschen mit Behinderung sichtbarer zu machen. … „Ich wollte hier keine Verniedlichung, keinen Euphemismus, sondern Klartext“ weiterlesen

Im Spotlight: Dem Piratenschatz auf der Spur

Herbert Helfrich hat für sich als literarisches Leitmotiv einen Satz des Philosophen Hans Blumenberg gewählt: Kultur entsteht (oftmals) beim Gehen von Umwegen. So ist auch der ehemalige Lehrer selbst über Umwege zum Schreiben gekommen. Seither entstanden Erzählungen, ein Kinderbuch und eine Kriminalgeschichte mit parapsychologischem Hintergrund. In seinem neuen Roman Die Zeichen des Bussards widmet er sich … Im Spotlight: Dem Piratenschatz auf der Spur weiterlesen

Vergrabe dein Herz: Im Gespräch mit Mario Schlembach

REZENSION und PODCAST Barbara E. Seidl, 7. April 2022 Literarische Tagebücher haben in den letzten Jahren einen neuen Aufschwung erlebt. Gleich ob als Mittel um Dinge zu verarbeiten oder als Hilfe um sich längere Texte zu erarbeiten - Tagebuchschreiben bietet die Möglichkeit, den Gedanken freien Lauf zu lassen.In seinem autofiktionalen Roman heute graben bedient sich … Vergrabe dein Herz: Im Gespräch mit Mario Schlembach weiterlesen

„Sicherlich würde es uns allen guttun, innezuhalten und zu überlegen, ob die Pfade, auf denen wir so unüberlegt dahintrampeln, uns selbst und dem Planeten guttun“

In ihrem Debütroman Lektionen in dunkler Materie lässt Ursula Knoll fünf Frauen scheinbar aus dem Nichts ausflippen. Doch bei genauerem Hinsehen, haben sich die Gründe dafür bereits seit längerem angebahnt. Im Interview erzählt die Autorin, welche Anekdoten sie inspiriert haben, spricht über die Vor-und Nachteile des Ausrastens und reflektiert über die Unterschiede des Romanschreibens im … „Sicherlich würde es uns allen guttun, innezuhalten und zu überlegen, ob die Pfade, auf denen wir so unüberlegt dahintrampeln, uns selbst und dem Planeten guttun“ weiterlesen

Was wäre wenn: Im Gespräch mit Tanja Raich

REZENSION und PODCAST 8. März 2022 In Bezug auf das Matriarchat existieren die unterschiedlichsten Vorstellungen. Meist wird es als Gegenteil zum Patriarchat angesehen und mit vorwiegend negativen Assoziationen belegt. Von der Unterdrückung der Männer ist oft die Rede, von kriegerischen Amazonen, von vertauschten Rollen. Auf der anderen Seite wird die Idee einer Welt, in der … Was wäre wenn: Im Gespräch mit Tanja Raich weiterlesen

„Wenn ich schreibe versuche ich nicht zu denken sondern zu tanzen.“ Adrián Dozetas im Spotlight

Der in Wien lebende Argentinier Adrián Dozetas übersetzt seine Bücher selbst vom Spanischen ins Englische und ins Deutsche. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen mit Selbstübersetzung und sein Faible für Füße und die Gründe, warum er lieber im Eigenverlag publiziert. Adrián, dein Roman La esquina de los boludos ist unter dem Titel The corner … „Wenn ich schreibe versuche ich nicht zu denken sondern zu tanzen.“ Adrián Dozetas im Spotlight weiterlesen

„Fremde Orte beleuchten die eigenen Meinungen aus einem ungewohnten Winkel“

In ihrem Romandebüt Die Wahrscheinlichkeit des Zufalls (Text/Rahmen 2021) erzählt Alina Lindermuth von der Suche nach dem Platz im Leben. Diese Suche führt die junge Protagonistin vom ländlichen Kärnten nach Wien und schließlich bis nach Burma. Im Interview spricht die Autorin über Einsichten, die man in der Ferne gewinnen kann, ihre Arbeit als Schriftstellerin und … „Fremde Orte beleuchten die eigenen Meinungen aus einem ungewohnten Winkel“ weiterlesen

„Manchmal, wenn ich da hinter dem Ladentisch stehe, stelle ich mir vor, wie das vor 100 Jahren war.“

Nach Ein Winter in Wien, Wenn es Frühling wird in Wien und Sommer in Wien ist nun der vierte Band aus Petra Hartliebs Reihe rund um den Buchhändler Oskar Nowak und seine Frau Marie erschienen. Nach einem großen Bogen durch die 1920er-Jahre endet der Romanzyklus mit dem Tod Arthur Schnitzlers im Oktober 1931. Im Interview erzählt die Autorin, was … „Manchmal, wenn ich da hinter dem Ladentisch stehe, stelle ich mir vor, wie das vor 100 Jahren war.“ weiterlesen