Autor:innen mit Kindern? „Sorry, other writers need to concentrate“

Von außen betrachtet erscheint das Leben einer Autorin, eines Autors, paradiesisch: Geschichten schreiben, Lesereisen, Aufenthaltsstipendien an pittoresken Orten. Doch was für junge, ungebundene Schriftsteller:innen nach einem idealen Lebensstil klingen mag, wird für Autor:innen mit Anhang zur logistischen Herausforderung. Wie ergeht es schreibenden Eltern? Um auf die Benachteiligung von Autor:innen, die Care-Arbeit leisten, sich also um … Autor:innen mit Kindern? „Sorry, other writers need to concentrate“ weiterlesen

„Die Frau wird in der Zeit der Schwangerschaft oft als Gefäß betrachtet, das dieses ungeborene Leben beschützt.“ 

Foto: Mercan Sümbültepe In ihrem Debütroman Mama nähert sich Jessica Lind dem Thema Mutterwerden von einer neuen, sehr ungewöhnlichen Perspektive und bewegt sich dabei von einer klassischen Beziehungsgeschichte immer mehr in Richtung düsterer Fantastik. Im Interview verrät die Autorin, was für sie das Faszinierende am Unheimlichen ausmacht und was das mit Mutterschaft zu tun hat. … „Die Frau wird in der Zeit der Schwangerschaft oft als Gefäß betrachtet, das dieses ungeborene Leben beschützt.“  weiterlesen

Im Spotlight: Über die Faszination für Verbrechen

Foto © Jenia Symonds de Montfort Sabine Wolfgang hat bereits zwei Sachbücher über wahre Verbrechen geschrieben, nun ist ihr erster Roman, ein Krimi, erschienen. Was macht Verbrechen für viele so faszinierend? In der neuesten Ausgabe von Im Spotlight gibt die Autorin Einblicke in den Entstehungsprozess ihres ersten Romans. Außerdem erzählt sie über gefährliche Frauen und … Im Spotlight: Über die Faszination für Verbrechen weiterlesen

Sich Dinge so erschreiben, wie man sie gerne hätte, das ist gerade das Schöne am Schreiben

Mit ihrem Debütroman Im Ruin setzte Barbara Kadletz all jenen gemütlichen Wiener Lokalen ein literarisches Denkmal, in denen die Stammgäste auch noch spätabends ein ausgefallenes Frühstück zu sich nehmen und dabei musikalische Gustostückerln austauschen. Im Interview spricht die Autorin, die auch Buchhändlerin ist, über das Schreiben in Kaffeehäusern, das Vorlesen von Texten und darüber, welche … Sich Dinge so erschreiben, wie man sie gerne hätte, das ist gerade das Schöne am Schreiben weiterlesen

„Musik ist in meinem Leben sehr wichtig und ich höre auch beim Schreiben viel Musik“

Der Amerikaroman hat in der österreichischen Literatur eine lange Tradition. Kafka, Handke, Roth - viele der großen männlichen Autoren haben den USA bereits ein literarisches Denkmal gesetzt. In ihrem neuen Roman Alles von mir nähert sich Christina Maria Landerl dem vermeintlichen Sehnsuchtsort nun aus feministischer Perspektive und hat dabei unter anderem  Bessie Smith, Nina Simone, … „Musik ist in meinem Leben sehr wichtig und ich höre auch beim Schreiben viel Musik“ weiterlesen

Literarische Mehrsprachigkeit: ein Phänomen unserer globalisierten, mobilen und durch internationale Netzwerke geprägten Zeit

Foto Credits: Cristina Conti ARTIKEL Barbara E. Seidl, 24. Juli 2021 Wir alle kommen im Laufe unseres Lebens mit einer Vielzahl an Sprachen in Kontakt. Inwieweit diese in unseren täglichen Sprachgebrauch einfließen, hängt auch von äußeren Faktoren ab. Während Vielsprachigkeit heutzutage in vielen europäischen Ländern als Ideal angesehen wird, sieht die Realität oft anders aus. … Literarische Mehrsprachigkeit: ein Phänomen unserer globalisierten, mobilen und durch internationale Netzwerke geprägten Zeit weiterlesen

„Mary Pickford hat sich in einer männerdominierten Welt durchgesetzt, das war für mich faszinierend“

Während der Stummfilmära zählte Mary Pickford zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods. Nun hat Emily Walton ihr und ihrer leidenschaftlichen Liebe zu Douglas Fairbanks ein literarisches Denkmal gesetzt. Im Interview verrät die Autorin, was sie an Mary Pickford und den Anfangstagen der Filmindustrie am spannendsten findet und wie sie für ihre Romane recherchiert. Frau Walton, Sie … „Mary Pickford hat sich in einer männerdominierten Welt durchgesetzt, das war für mich faszinierend“ weiterlesen

„Romanes ist eine Sprache, die in den letzten Jahrhunderten Pogromen, Verboten und Tabuisierung ausgesetzt war. Mir ist es einfach sehr wichtig, dass dieses europäische und österreichische Kulturgut gefördert wird.“

Samuel Mago ist Schriftsteller, Künstler und Roma-Aktivist. Seine Kurzgeschichtensammlungen und seinen Gedichteband verfasste er zweisprachig - auf Deutsch und Romanes. Im Interview erklärt er, warum es ihm so wichtig ist, Romanes als Literatursprache zu fördern und welche Herausforderung sich bei der Selbstübersetzung ergeben. Sie sind mit vier Jahren mit Ihrer Familie nach Österreich gekommen, das … „Romanes ist eine Sprache, die in den letzten Jahrhunderten Pogromen, Verboten und Tabuisierung ausgesetzt war. Mir ist es einfach sehr wichtig, dass dieses europäische und österreichische Kulturgut gefördert wird.“ weiterlesen