„Die Unmenschlichkeit und Gleichgültigkeit in der Sprache war ein großer Einfluss auf das Buch, von Ellis genauso wie von der österreichischen Politik.“

Er trägt maßgeschneiderte Designeranzüge, das Lächeln ist stundenlang einstudiert, jedes Argument durch Rhetoriktraining perfektioniert mit dem Ziel, die größtmögliche Authentizität zu vermitteln. In seinem neuem Roman widmet sich Elias Hirschl dem aufstrebenden neokonservativen Nachwuchs aus der Sicht eines Mitläufers und glühenden Verehrers des schneidigen jungen Parteichefs und zukünftigen österreichischen Bundeskanzlers. Im Interview erzählt der Autor, … „Die Unmenschlichkeit und Gleichgültigkeit in der Sprache war ein großer Einfluss auf das Buch, von Ellis genauso wie von der österreichischen Politik.“ weiterlesen

Im Spotlight: Über Hürden des Literaturbetriebs

Seit zwanzig Jahren lebt der oberösterreichische Maler und Schriftsteller Wolfgang Eicher mittlerweile in Wien. Seit 1991 schreibt er hauptsächlich Romane. Anschluss zur Wiener Literaturszene hat er dennoch noch nicht wirklich gefunden. Im neuesten Im Spotlight Interview spricht er über die einseitige Vermarktung einzelner Autor:innen, über seine Erfahrung mit Indie-Verlagen und über sein neuestes Buch Mäandertal, … Im Spotlight: Über Hürden des Literaturbetriebs weiterlesen

(Mit) Comics Lesen fördern: Im Gespräch mit Sebastian Broskwa

PODCAST Barbara E. Seidl, 28. September 2021 Als Gründer des Comic-Vertriebs Pictopia mit gleichnamiger Buchhandlung in Wien setzt sich Sebastian Broskwa seit vielen Jahren für die Verbreitung von Comics ein, beliefert den österreichischen Buchhandel und Bibliotheken mit Graphic Novels und bietet außerdem einen Fortbildungsworkshop für Lehrer:innen an, in dem Einsatzmöglichkeiten von Comics im Unterricht vermittelt … (Mit) Comics Lesen fördern: Im Gespräch mit Sebastian Broskwa weiterlesen

Autor:innen mit Kindern? „Sorry, other writers need to concentrate“

Von außen betrachtet erscheint das Leben einer Autorin, eines Autors, paradiesisch: Geschichten schreiben, Lesereisen, Aufenthaltsstipendien an pittoresken Orten. Doch was für junge, ungebundene Schriftsteller:innen nach einem idealen Lebensstil klingen mag, wird für Autor:innen mit Anhang zur logistischen Herausforderung. Wie ergeht es schreibenden Eltern? Um auf die Benachteiligung von Autor:innen, die Care-Arbeit leisten, sich also um … Autor:innen mit Kindern? „Sorry, other writers need to concentrate“ weiterlesen

„Die Frau wird in der Zeit der Schwangerschaft oft als Gefäß betrachtet, das dieses ungeborene Leben beschützt.“ 

Foto: Mercan Sümbültepe In ihrem Debütroman Mama nähert sich Jessica Lind dem Thema Mutterwerden von einer neuen, sehr ungewöhnlichen Perspektive und bewegt sich dabei von einer klassischen Beziehungsgeschichte immer mehr in Richtung düsterer Fantastik. Im Interview verrät die Autorin, was für sie das Faszinierende am Unheimlichen ausmacht und was das mit Mutterschaft zu tun hat. … „Die Frau wird in der Zeit der Schwangerschaft oft als Gefäß betrachtet, das dieses ungeborene Leben beschützt.“  weiterlesen

Im Spotlight: Über die Faszination für Verbrechen

Foto © Jenia Symonds de Montfort Sabine Wolfgang hat bereits zwei Sachbücher über wahre Verbrechen geschrieben, nun ist ihr erster Roman, ein Krimi, erschienen. Was macht Verbrechen für viele so faszinierend? In der neuesten Ausgabe von Im Spotlight gibt die Autorin Einblicke in den Entstehungsprozess ihres ersten Romans. Außerdem erzählt sie über gefährliche Frauen und … Im Spotlight: Über die Faszination für Verbrechen weiterlesen

Sich Dinge so erschreiben, wie man sie gerne hätte, das ist gerade das Schöne am Schreiben

Mit ihrem Debütroman Im Ruin setzte Barbara Kadletz all jenen gemütlichen Wiener Lokalen ein literarisches Denkmal, in denen die Stammgäste auch noch spätabends ein ausgefallenes Frühstück zu sich nehmen und dabei musikalische Gustostückerln austauschen. Im Interview spricht die Autorin, die auch Buchhändlerin ist, über das Schreiben in Kaffeehäusern, das Vorlesen von Texten und darüber, welche … Sich Dinge so erschreiben, wie man sie gerne hätte, das ist gerade das Schöne am Schreiben weiterlesen

„Musik ist in meinem Leben sehr wichtig und ich höre auch beim Schreiben viel Musik“

Der Amerikaroman hat in der österreichischen Literatur eine lange Tradition. Kafka, Handke, Roth - viele der großen männlichen Autoren haben den USA bereits ein literarisches Denkmal gesetzt. In ihrem neuen Roman Alles von mir nähert sich Christina Maria Landerl dem vermeintlichen Sehnsuchtsort nun aus feministischer Perspektive und hat dabei unter anderem  Bessie Smith, Nina Simone, … „Musik ist in meinem Leben sehr wichtig und ich höre auch beim Schreiben viel Musik“ weiterlesen