Foto: Nadine Studeny INTERVIEW, 16. Februar 2021 In ihrem Romandebüt blickt die oberösterreichische Autorin Romina Pleschko hinter die Fassaden der Großstadt. Mit schonungslosem Blick deckt sie hässliche kleine Geheimnisse auf und sorgt dabei für schadenfreudige Unterhaltung. Ihr Buch trägt den Titel Ameisenmonarchie, was steckt hinter diesem Namen? Beim Schreiben hat mich ursprünglich die Struktur eines Ameisenbaus … Geschichten aus dem Ameisenbau weiterlesen
Schlagwort: Literatur
„Der etablierte deutschsprachige Literaturbetrieb hat sich lange gegen jeden Einfluss des Digitalen gewehrt“
foto (c) eSeL Jörg Piringer arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und Technologien an (interaktiven) Sound-Text Installationen und Datenpoesie. In seinem gleichnamigen Buch unterstreicht er die Dringlichkeit einer kritisch-kreativen Auseinandersetzung mit Daten beziehungsweise mit Oberflächen und Quellcodes heutiger und kommender Umgebungen. Was Datenpoesie ist und warum das Interesse daran in Österreich erst langsam zunimmt, erzählt … „Der etablierte deutschsprachige Literaturbetrieb hat sich lange gegen jeden Einfluss des Digitalen gewehrt“ weiterlesen
Umbruchstimmung: Tanja Paars Die zitternde Welt
REZENSION, Barbara E. Seidl, 09. Jänner 2021 Die Welt um uns zerbricht in Stücke, es gibt keinen Ort mehr, an dem wir uns gänzlich in Sicherheit wiegen können. Wie gehen wir damit um? Schaffen wir es dennoch, uns und unsere Familie durch diese schwierige Zeit zu manövrieren? Diesen Fragen müssen sich auch heute noch viele … Umbruchstimmung: Tanja Paars Die zitternde Welt weiterlesen
Von der politischen Kraft des Theaters: Elena Messners Nebelmaschine
REZENSION In Elena Messners neuem Roman Nebelmaschine wird der politischen Kunst ein Denkmal gesetzt. Inmitten einer, durch einen Finanzskandal bewirkten Krise, schließt sich eine Gruppe arbeitsloser Künstler*innen zum "Theater auf Lager" zusammen.
Martin Peichl ist In einer komplizierten Beziehung mit Österreich
Alltagsrassismus, Gender-Debatten, eine romantisierte Darstellung von Alkohol: In seinem neuen Buchprojekt, "In einer komplizierten Beziehung mit Österreich," beschreibt Martin Peichl toxische Beziehungen und Rauschzustände vor dem Hintergrund Österreich. „In Österreich gibt es keine Menschen mit Alkoholproblemen. In Österreich gibt es nur Menschen, die Spaß verstehen, und Menschen, die keinen Spaß verstehen.“ In einer komplizierten Beziehung … Martin Peichl ist In einer komplizierten Beziehung mit Österreich weiterlesen
Schreiben heißt Fragen zu stellen
INTERVIEW, 21. Oktober 2020 In ihrem neuen Roman, Zorn und Stille, erzählt Sandra Gugić von einer serbisch-österreichischen Familie, die an den Nachwirkungen des Jugoslawien-Kriegs sowie unter dem Druck der eigenen Erwartungen zerbricht. Im Interview macht sich die Autorin Gedanken zum Thema Identität und Selbstbestimmung und stellt die von ihr mitbegründete Initiative WRITING WITH CARE / … Schreiben heißt Fragen zu stellen weiterlesen
Ein Raum für den Text: mischen, Zeitschrift und Verein für Literatur
INTERVIEW, 2. Oktober 2020 Foto © mischen. Ein Teil des 'mischen'- Kollektivs (Julia Knaß, Bianca Rexeis, Kathrin Pflegerl und Raffael Hiden) nach dem Druck des ersten Heftes". Das Grazer Literaturprojekt 'mischen' möchte literarischen Stimmen einen Raum bieten, in dem sie sich ohne Hierarchie gegenüberstehen. Hier finden neue Autor*innen genauso ihren Platz, wie bereits etabliertere Schreiber*innen. … Ein Raum für den Text: mischen, Zeitschrift und Verein für Literatur weiterlesen
Freundschaft, Liebe und Verrat: Káska Brylas Roter Affe
REZENSION, Barbara E. Seidl 29. September 2020 Barbara E. Seidl ist freie Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Trainerin für Deutsch und Englisch als Fremdsprache. Kaum etwas verbindet so stark, wie geteilte Geschichte. Wohin uns das Leben auch verschlagen mag, die Vergangenheit wird immer ein Teil von uns bleiben, genau wie die Menschen, die diese Vergangenheit mitgestaltet haben. … Freundschaft, Liebe und Verrat: Káska Brylas Roter Affe weiterlesen