Sich Dinge so erschreiben, wie man sie gerne hätte, das ist gerade das Schöne am Schreiben

Mit ihrem Debütroman Im Ruin setzte Barbara Kadletz all jenen gemütlichen Wiener Lokalen ein literarisches Denkmal, in denen die Stammgäste auch noch spätabends ein ausgefallenes Frühstück zu sich nehmen und dabei musikalische Gustostückerln austauschen. Im Interview spricht die Autorin, die auch Buchhändlerin ist, über das Schreiben in Kaffeehäusern, das Vorlesen von Texten und darüber, welche … Sich Dinge so erschreiben, wie man sie gerne hätte, das ist gerade das Schöne am Schreiben weiterlesen

„Musik ist in meinem Leben sehr wichtig und ich höre auch beim Schreiben viel Musik“

Der Amerikaroman hat in der österreichischen Literatur eine lange Tradition. Kafka, Handke, Roth - viele der großen männlichen Autoren haben den USA bereits ein literarisches Denkmal gesetzt. In ihrem neuen Roman Alles von mir nähert sich Christina Maria Landerl dem vermeintlichen Sehnsuchtsort nun aus feministischer Perspektive und hat dabei unter anderem  Bessie Smith, Nina Simone, … „Musik ist in meinem Leben sehr wichtig und ich höre auch beim Schreiben viel Musik“ weiterlesen

Lust am Lesen: Im Gespräch mit Daniela Emminger und Nika Pfeifer

PODCAST 27. JULI 2021 Mehreren jüngeren Studien zufolge nehmen sich immer weniger Leute Zeit zum Lesen. In unserer von kurzweiligen Multimedia-Angeboten übersättigten Zeit bleibt, so scheint es, kaum noch Platz für Bücher. Die Romane werden immer kürzer und viele Jugendliche kennen Klassiker nur noch dann, wenn es von ihnen eine erfolgreiche Hollywood-Adaption gibt. Was braucht … Lust am Lesen: Im Gespräch mit Daniela Emminger und Nika Pfeifer weiterlesen

„Mary Pickford hat sich in einer männerdominierten Welt durchgesetzt, das war für mich faszinierend“

Während der Stummfilmära zählte Mary Pickford zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods. Nun hat Emily Walton ihr und ihrer leidenschaftlichen Liebe zu Douglas Fairbanks ein literarisches Denkmal gesetzt. Im Interview verrät die Autorin, was sie an Mary Pickford und den Anfangstagen der Filmindustrie am spannendsten findet und wie sie für ihre Romane recherchiert. Frau Walton, Sie … „Mary Pickford hat sich in einer männerdominierten Welt durchgesetzt, das war für mich faszinierend“ weiterlesen

Von der Literatur der „Wenigerheiten“

„Die österreichische Literatur ist ein Teil der deutschsprachigen Literatur.“ So steht es gleich zu Beginn des Wikipedia-Eintrags zu österreichischer Literatur. Doch ist das tatsächlich so? Wie verhält es sich mit Autor:innen, die in Österreich geboren sind, bzw. hier leben, und ihre Werke (teils) in anderen Sprachen verfassen? Der Künstler, Literat und ehemalige Deutschlehrer Gerald Kurdoğlu Nitsche … Von der Literatur der „Wenigerheiten“ weiterlesen

Gefärbte Sprache: Im Gespräch mit Lisa Schantl

PODCAST 29. Juni 2021 Wie der Kreativität sind auch der Sprache beim Schreiben keine Grenzen gesetzt. Warum also immer nur in der Erstsprache schreiben? Ein Studienaufenthalt in den USA war für Lisa Schantl mit der Erfahrung verbunden, dass Texte von Autor:innen, die nicht in ihrer Erstsprache schreiben, oft voreingenommen gelesen werden. Dabei sind es nicht … Gefärbte Sprache: Im Gespräch mit Lisa Schantl weiterlesen

„Wir versuchen, auch jüngere Schreibende und Texte abseits des Mainstreams über die Sprachgrenze hinaus sichtbar zu machen“

Im Jahr 2008 wurde mit Incentives ein gemeinsames Projekt des Literaturhaus-Buchmagazins und der IG Übersetzerinnen Übersetzer in Zusammenarbeit mit der Europäischen Literaturplattform readme.cc gestartet. Zwei Mal im Jahr stellt Incentives – Austrian Literature in Translation eine repräsentative Auswahl von Neuerscheinungen österreichischer AutorInnen vor. Ziel ist es dabei, Impulse für die Übersetzung und Veröffentlichung neuester österreichischer Literatur im Ausland zu setzen. Mehr zur … „Wir versuchen, auch jüngere Schreibende und Texte abseits des Mainstreams über die Sprachgrenze hinaus sichtbar zu machen“ weiterlesen

„Wir wollen mit unseren Darstellungen von Dialektliteratur immer auch grenzübergreifend agieren“

Foto: ÖDA-Österreichische DialektautorInnen und -archive (Facebook) Mit dem Anno Dialekt Donnerstag (ADIDO) bietet der Verein österreichischer Dialekt Autor*innen und Archive seit 2013 eine Möglichkeit, Dialektliteratur in einem kleinen Rahmen zu präsentieren. Doch auch darüber hinaus macht sich "die Ö.D.A." für die Erforschung und Vermittlung dialektaler Literatur stark. Mehr dazu im Interview mit Ö.D.A. Generalsekretär Robert Anders. Ihr … „Wir wollen mit unseren Darstellungen von Dialektliteratur immer auch grenzübergreifend agieren“ weiterlesen