Judith Gruber-Rizys Die schreckliche Stadt K. 

GASTREZENSION von Andreas Tiefenbacher zuerst erschienen am 28. 1. 2022 auf https://www.buecherschau.at Will Rosa als junges Mädchen noch Lehrerin werden, folgt sie später dem Wunsch des Vaters und wird Journalistin. Auch sonst orientiert sie sich meistens an seinen Vorstellungen, wird doch das kleinste Zuwiderhandeln von ihm mit Ignoranz bestraft. Seine Unversöhnlichkeit kann nur mit großen … Judith Gruber-Rizys Die schreckliche Stadt K.  weiterlesen

Im Spotlight: Über die Faszination für Verbrechen

Foto © Jenia Symonds de Montfort Sabine Wolfgang hat bereits zwei Sachbücher über wahre Verbrechen geschrieben, nun ist ihr erster Roman, ein Krimi, erschienen. Was macht Verbrechen für viele so faszinierend? In der neuesten Ausgabe von Im Spotlight gibt die Autorin Einblicke in den Entstehungsprozess ihres ersten Romans. Außerdem erzählt sie über gefährliche Frauen und … Im Spotlight: Über die Faszination für Verbrechen weiterlesen

Sich (nicht) spüren können: Katharina Schallers Unterwasserflimmern

REZENSION Barbara E. Seidl 5. April 2021 Sich spüren können - bewußt die eigene Haut, die Grenzen des eigenen Körpers wahrnehmen, das was im Inneren geschieht, organisch wie emotional. Inmitten des Alltagstrotts, der von Verpflichtungen und Erwartungen geprägt ist, fällt es leicht, sich zu verlieren. Die eigenen Wünsche und Befindlichkeiten werden ignoriert oder gar nicht … Sich (nicht) spüren können: Katharina Schallers Unterwasserflimmern weiterlesen

Entschuldige die Störung aber: Ich find, du bist wunderschön

Von Anna Herzig Man müsste eigentlich unter angemessener Dringlichkeit hinterfragen, was wir davon haben, einander anzuzünden, zu vergewaltigen, zu beschämen, zu erniedrigen, zu siegen über dieses und jenes und dann, als wären all diese Dinge, die leider hauptsächlich von Menschen begangen werden, die keinen Respekt vorm Menschsein haben, richten wir, Frauen, den Hass auch noch … Entschuldige die Störung aber: Ich find, du bist wunderschön weiterlesen

Es ist an der Zeit, Auswahl-und Bewertungskriterien zu hinterfragen

Von Sandra Gugić Autorinnen haben die Plätze verlassen, die ihnen die Gesellschaft so lange zugewiesen hat, treten selbstbewusst auf, sind erfolgreich, was sie aber sofort wieder zum Ziel von Angriffen macht. In der Auseinandersetzung mit Misogynie im Literaturbetrieb geht es um Sichtbarkeit und Fairness. Wir sind nicht alle weiß, cis, hetero, abled, männlich. Warum kann es nicht … Es ist an der Zeit, Auswahl-und Bewertungskriterien zu hinterfragen weiterlesen

Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Von Gertraud Klemm Literatur von Frauen wurde und wird anders gemessen, vermarktet und kanonisiert als die von Männern. Es wird langsam fad, den 2/3-Faktor ( 2/3 der besprochenen Bücher von Männern, 2/3 der Kritiker Männer, mehr als 2/3 der Literaturpreise an Männer) wiederzukäuen. Einfache Additionen und Prozentrechnungen sollten reichen, um das zu kapieren! Literaturkritik ist … Ist das wirklich so schwer zu verstehen? weiterlesen

„SCHLAFES SCHWESTER“ – Die Rezension einer Rezension

Von Irene Diwiak Der Artikel von Nicole Seifert hat mich dazu inspiriert, eine Rezension aus dem Jahr 2017 auszugraben, die ich für meinen Debütroman „Liebwies“ erhalten habe. Sie stammt von Edwin Baumgartner und erschien unter dem Titel „Schlafes Schwester“ in der „Wiener Zeitung“.  Zwar gesteht der Kritiker dem Roman zu, eine „eindrucksvolle Talentprobe“ zu sein, … „SCHLAFES SCHWESTER“ – Die Rezension einer Rezension weiterlesen

In Rezensionen für die Bücher von Autorinnen gibt es definitv ein anderes Vokabular

Von Cornelia Travnicek Es gibt in Rezensionen für die Bücher von Autorinnen definitiv ein anderes Vokabular als für die Werke der männlichen Kollegen. Nicht bei allen Rezensent:innen natürlich, aber es ist unbestreitbar da. "Ungeschminkt" ist eines dieser Worte. Leider werden diese viel zu oft auch noch von den Vorschautexten der Verlage bedient.