Von der Literatur der „Wenigerheiten“

„Die österreichische Literatur ist ein Teil der deutschsprachigen Literatur.“ So steht es gleich zu Beginn des Wikipedia-Eintrags zu österreichischer Literatur. Doch ist das tatsächlich so? Wie verhält es sich mit Autor:innen, die in Österreich geboren sind, bzw. hier leben, und ihre Werke (teils) in anderen Sprachen verfassen? Der Künstler, Literat und ehemalige Deutschlehrer Gerald Kurdoğlu Nitsche … Von der Literatur der „Wenigerheiten“ weiterlesen

Im Spotlight: Horror als Botschaft gegen Gewalt

Akif Turan wuchs als zweites von drei Kindern einer türkisch-kurdischen Familie in Wien auf. Schon früh entdeckte er seine Liebe zum Schreiben. Seine Lieblingsgenres sind Horror, Thriller und Psychothriller. Dabei greift er auch gerne einmal auf wahre Begebenheiten zurück. Mit seinen Büchern möchte der Autor seinen Leser:innen die Gelegenheit geben, in andere Welten einzutauchen und … Im Spotlight: Horror als Botschaft gegen Gewalt weiterlesen

„Wir versuchen, auch jüngere Schreibende und Texte abseits des Mainstreams über die Sprachgrenze hinaus sichtbar zu machen“

Im Jahr 2008 wurde mit Incentives ein gemeinsames Projekt des Literaturhaus-Buchmagazins und der IG Übersetzerinnen Übersetzer in Zusammenarbeit mit der Europäischen Literaturplattform readme.cc gestartet. Zwei Mal im Jahr stellt Incentives – Austrian Literature in Translation eine repräsentative Auswahl von Neuerscheinungen österreichischer AutorInnen vor. Ziel ist es dabei, Impulse für die Übersetzung und Veröffentlichung neuester österreichischer Literatur im Ausland zu setzen. Mehr zur … „Wir versuchen, auch jüngere Schreibende und Texte abseits des Mainstreams über die Sprachgrenze hinaus sichtbar zu machen“ weiterlesen

„Wir wollen mit unseren Darstellungen von Dialektliteratur immer auch grenzübergreifend agieren“

Foto: ÖDA-Österreichische DialektautorInnen und -archive (Facebook) Mit dem Anno Dialekt Donnerstag (ADIDO) bietet der Verein österreichischer Dialekt Autor*innen und Archive seit 2013 eine Möglichkeit, Dialektliteratur in einem kleinen Rahmen zu präsentieren. Doch auch darüber hinaus macht sich "die Ö.D.A." für die Erforschung und Vermittlung dialektaler Literatur stark. Mehr dazu im Interview mit Ö.D.A. Generalsekretär Robert Anders. Ihr … „Wir wollen mit unseren Darstellungen von Dialektliteratur immer auch grenzübergreifend agieren“ weiterlesen

„Dialekt selbst zu lesen, ist auch für Sprecher*innen oft eine Herausforderung“

Dialekt ist in der Literatur nach wie vor eine Randerscheinung. Als Redaktionsmitglied der österreichischen Dialektzeitschrift Morgenschtean hilft Katharina J. Ferner mit, Dialektdichtung zu fördern. Dialekt spielt aber auch in ihrem eigenen literarischen Schaffen eine wichtige Rolle - so verbindet sie etwa in ihrem Lyrikband nur einmal fliegenpilz zum frühstück (Limbus Lyrik, 2018) Dialekt mit Naturlyrik … „Dialekt selbst zu lesen, ist auch für Sprecher*innen oft eine Herausforderung“ weiterlesen

Im Spotlight: Bettina Messner – besser später, als nie

Die Grazerin Bettina Messner ist eine literarische Spätzünderin - erst mit über 40 war sie soweit, ihre Texte aus der Schublade zu nehmen und mit der Öffentlichkeit zu teilen – und das mit beachtlichem Erfolg: ihre ersten beiden Erzählbände Senta bremst ein (2014) und Senta gibt Gas (2016), beide erschienen bei edition keiper, erhielten durchwegs … Im Spotlight: Bettina Messner – besser später, als nie weiterlesen

„Hier hat jede*r mal 5 minutes of fame“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Diana Köhle

Zum Abschluss unseres Poetry Specials: drei Fragen an Diana Köhle. Sie ist seit 2004 erfolgreiche Veranstalterin und Moderatorin von Poetry Slams in Wien. Sie ist Mitgründerin von textstrom und Ö-Slam, seit 2009 veranstaltet sie monatlich Slam B im Literaturhaus Wien, seit 2013 TAGebuch Slam im TAG Theater. Sie ist Herausgeberin von Slam Anthologien (Edition Aramo … „Hier hat jede*r mal 5 minutes of fame“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Diana Köhle weiterlesen

„Durch das direkte Feedback vom Publikum kann man den eigenen Text besser einordnen“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Elias Hirschl

Foto @ Bäckerei Poetry Slam Elias Hirschl ist Romanautor, Slam Poet, Musiker und schreibt fürs Theater. 2014 wurde er österreichischer Meister im Poetry Slam und ist seit mehreren Jahren erfolgreich mit Spoken Word-Texten auf Bühnen in ganz Europa unterwegs. Im Kurzinterview erklärt er, was dieses Format für ihn ausmacht und welche Auftritte von Kolleg*innen ihn … „Durch das direkte Feedback vom Publikum kann man den eigenen Text besser einordnen“ – Stichwort Poetry Slam: Drei Fragen an Elias Hirschl weiterlesen