Von Irene Diwiak Der Artikel von Nicole Seifert hat mich dazu inspiriert, eine Rezension aus dem Jahr 2017 auszugraben, die ich für meinen Debütroman „Liebwies“ erhalten habe. Sie stammt von Edwin Baumgartner und erschien unter dem Titel „Schlafes Schwester“ in der „Wiener Zeitung“. Zwar gesteht der Kritiker dem Roman zu, eine „eindrucksvolle Talentprobe“ zu sein, … „SCHLAFES SCHWESTER“ – Die Rezension einer Rezension weiterlesen
In Rezensionen für die Bücher von Autorinnen gibt es definitv ein anderes Vokabular
Von Cornelia Travnicek Es gibt in Rezensionen für die Bücher von Autorinnen definitiv ein anderes Vokabular als für die Werke der männlichen Kollegen. Nicht bei allen Rezensent:innen natürlich, aber es ist unbestreitbar da. "Ungeschminkt" ist eines dieser Worte. Leider werden diese viel zu oft auch noch von den Vorschautexten der Verlage bedient.
…weil ich eine Frau bin
Von Isabella Feimer Dass ich das Gefühl aus manch Zeilen der Kritik(er) schleicht, sie sagen genau das, was sie sagen, weil ich eine Frau bin / dass ich herauslese, sie hätten mir ein Schreiben wie das meine nicht zugetraut, weil ich eine Frau bin / dass ich das Wort „sperrig“ finden muss, schön öfter, wo … …weil ich eine Frau bin weiterlesen
Wir sollten unsere eigenen Gender-Statistiken führen und diese öffentlich machen
Von Elena Messner Statistiken, Statistiken, Statistiken Als mich die Bitte um einen Kommentar zur Frage erreichte, inwiefern die Literaturkritik in Österreich misogyn sei, klickte ich auf die Homepage der österreichischen Tageszeitung "Der Standard", um mir ein aktuelles Bild von der Situation zu machen. Die Überblicksseite, auf der die online gestellten und mit dem Label "Literatur" … Wir sollten unsere eigenen Gender-Statistiken führen und diese öffentlich machen weiterlesen
Misogynie in der Literaturkritik ist nur die Spitze des Eisbergs
Von Mareike Fallwickl Misogynie in der Literaturkritik ist weit verbreitet — und nur die Spitze des Eisbergs. Das Problem beginnt schon viel früher: Es beginnt dort, wo Literaturagenturen nach Vermarktbarkeit auswählen und Frauen nicht annehmen, wo Verlage auf ein stark männerlastiges Programm setzen und Autorinnen nicht veröffentlichen — klar belegt durch #frauenzählen —, wo Zeitungen … Misogynie in der Literaturkritik ist nur die Spitze des Eisbergs weiterlesen
Vom Ankommen: Hamed Abbouds In meinem Bart versteckte Geschichten
REZENSION Barbara E. Seidl 28. Februar 2021 So viele Plätze gibt es in der großen Stadt, dass die Menschen sich verlieren und sich – anders als auf dem Land – nur selten zufällig treffen. Zum Glück aber haben sie ihre Hunde. Mit diesen gehen sie zu dem umzäunten Hundetreffplatz, um mit Fremden über ihr Leben … Vom Ankommen: Hamed Abbouds In meinem Bart versteckte Geschichten weiterlesen
Abenteuer Sprache: Im Gespräch mit Clemens Setz
REZENSION UND PODCAST Barbara E. Seidl, 24. Februar 2021 Während viele Clemens J. Setz als Sprachkünstler kennen, wussten bisher nur wenige um seine Liebe zu Kunstsprachen. In Die Bienen und das Unsichtbare nimmt er seine Leser*innen mit auf die Reise durch eine Welt der Plan- und Symbolsprachen und gibt dabei auch Einblicke in ganz persönliche, … Abenteuer Sprache: Im Gespräch mit Clemens Setz weiterlesen
Geschichten aus dem Ameisenbau
Foto: Nadine Studeny INTERVIEW, 16. Februar 2021 In ihrem Romandebüt blickt die oberösterreichische Autorin Romina Pleschko hinter die Fassaden der Großstadt. Mit schonungslosem Blick deckt sie hässliche kleine Geheimnisse auf und sorgt dabei für schadenfreudige Unterhaltung. Ihr Buch trägt den Titel Ameisenmonarchie, was steckt hinter diesem Namen? Beim Schreiben hat mich ursprünglich die Struktur eines Ameisenbaus … Geschichten aus dem Ameisenbau weiterlesen