…weil ich eine Frau bin

Von Isabella Feimer Dass ich das Gefühl aus manch Zeilen der Kritik(er) schleicht, sie sagen genau das, was sie sagen, weil ich eine Frau bin / dass ich herauslese, sie hätten mir ein Schreiben wie das meine nicht zugetraut, weil ich eine Frau bin / dass ich das Wort „sperrig“ finden muss, schön öfter, wo … …weil ich eine Frau bin weiterlesen

Wir sollten unsere eigenen Gender-Statistiken führen und diese öffentlich machen

Von Elena Messner Statistiken, Statistiken, Statistiken Als mich die Bitte um einen Kommentar zur Frage erreichte, inwiefern die Literaturkritik in Österreich misogyn sei, klickte ich auf die Homepage der österreichischen Tageszeitung "Der Standard", um mir ein aktuelles Bild von der Situation zu machen. Die Überblicksseite, auf der die online gestellten und mit dem Label "Literatur" … Wir sollten unsere eigenen Gender-Statistiken führen und diese öffentlich machen weiterlesen

Misogynie in der Literaturkritik ist nur die Spitze des Eisbergs

Von Mareike Fallwickl Misogynie in der Literaturkritik ist weit verbreitet — und nur die Spitze des Eisbergs. Das Problem beginnt schon viel früher: Es beginnt dort, wo Literaturagenturen nach Vermarktbarkeit auswählen und Frauen nicht annehmen, wo Verlage auf ein stark männerlastiges Programm setzen und Autorinnen nicht veröffentlichen — klar belegt durch #frauenzählen —, wo Zeitungen … Misogynie in der Literaturkritik ist nur die Spitze des Eisbergs weiterlesen

Vom Ankommen: Hamed Abbouds In meinem Bart versteckte Geschichten

REZENSION Barbara E. Seidl 28. Februar 2021 So viele Plätze gibt es in der großen Stadt, dass die Menschen sich verlieren und sich – anders als auf dem Land – nur selten zufällig treffen. Zum Glück aber haben sie ihre Hunde. Mit diesen gehen sie zu dem umzäunten Hundetreffplatz, um mit Fremden über ihr Leben … Vom Ankommen: Hamed Abbouds In meinem Bart versteckte Geschichten weiterlesen

Abenteuer Sprache: Im Gespräch mit Clemens Setz

REZENSION UND PODCAST Barbara E. Seidl, 24. Februar 2021 Während viele Clemens J. Setz als Sprachkünstler kennen, wussten bisher nur wenige um seine Liebe zu Kunstsprachen. In Die Bienen und das Unsichtbare nimmt er seine Leser*innen mit auf die Reise durch eine Welt der Plan- und Symbolsprachen und gibt dabei auch Einblicke in ganz persönliche, … Abenteuer Sprache: Im Gespräch mit Clemens Setz weiterlesen

Geschichten aus dem Ameisenbau

Foto: Nadine Studeny INTERVIEW, 16. Februar 2021 In ihrem Romandebüt blickt die oberösterreichische Autorin Romina Pleschko hinter die Fassaden der Großstadt. Mit schonungslosem Blick deckt sie hässliche kleine Geheimnisse auf und sorgt dabei für schadenfreudige Unterhaltung. Ihr Buch trägt den Titel Ameisenmonarchie, was steckt hinter diesem Namen? Beim Schreiben hat mich ursprünglich die Struktur eines Ameisenbaus … Geschichten aus dem Ameisenbau weiterlesen

Großstädter sind auch nur Menschen: Romina Pleschkos Ameisenmonarchie

REZENSION Barbara E. Seidl 13. Februar 2021 Im Ameisenstaat spielen die Weibchen eine wichtige Rolle: sie fungieren als Arbeiterinnen und Soldatinnen. Die unumstritten wichtigste Rolle kommt jedoch der Königin zu, denn sie ist für die Reproduktion zuständig. Damit endet aber auch schon ihr Einfluss innerhalb der Kolonie. Wie eine Gefangene ihres eigenen Staates weilt sie … Großstädter sind auch nur Menschen: Romina Pleschkos Ameisenmonarchie weiterlesen

Welten erschließen: „Beim Schreiben werde ich mir fremd.“ Eugenie Kain (1960-2010) | Sonderausstellung im StifterHaus

LITERATUR ERLEBEN Barbara E. Seidl, 9. Februar 2021 Beim Gehen entstehen die besten Ideen, Gedanken kommen in den Fluss. Dabei hat auch das Gesehene, die Natur und die Menschen, eine inspirierende Wirkung. Für die Linzer Autorin Eugenie Kain (1960 - 2010) war neben ihrer Heimatstadt vor allem auch der Fluss, der diese durchfließt ein zentrales … Welten erschließen: „Beim Schreiben werde ich mir fremd.“ Eugenie Kain (1960-2010) | Sonderausstellung im StifterHaus weiterlesen