Foto @ Ida Vickers Litrobona feiert Geburtstag Es ist kaum zu glauben, dass es nun bereits ein Jahr her ist, seit Litrobona zeitgleich mit dem ersten Lockdown online ging! Zu diesem Anlass ist es mal an der Zeit, Danke zu sagen für die breite Unterstützung, das große Interesse, das Feedback, die Likes. Auch nach einem … Litrobona feiert Geburtstag! weiterlesen
Wir wollen Autorinnen und Büchern von Frauen eine Plattform geben
Wie zahlreiche Studien belegen, werden Bücher von Autor*innen nach wie vor weniger oft besprochen als jene ihrer männlichen Kollegen. Julia Ritter und Sophia Stanger möchten dem entgegenwirken. In ihrem feministischen Buch-Podcast Die Buch werden daher ausschließlich Bücher von Frauen besprochen. Dabei wählen sie vor allem Themen aus, die sie selbst spannend finden und die sind, … Wir wollen Autorinnen und Büchern von Frauen eine Plattform geben weiterlesen
Entschuldige die Störung aber: Ich find, du bist wunderschön
Von Anna Herzig Man müsste eigentlich unter angemessener Dringlichkeit hinterfragen, was wir davon haben, einander anzuzünden, zu vergewaltigen, zu beschämen, zu erniedrigen, zu siegen über dieses und jenes und dann, als wären all diese Dinge, die leider hauptsächlich von Menschen begangen werden, die keinen Respekt vorm Menschsein haben, richten wir, Frauen, den Hass auch noch … Entschuldige die Störung aber: Ich find, du bist wunderschön weiterlesen
Der Nagel ist in der Wand
Von Lucia Leidenfrost Diskriminierung im Literaturbetrieb, denke ich, das hab ich zum Glück noch nicht erlebt. Ich schließe mein E-Mail-Fach und denke noch ein bisschen nach: Sonst ja, da ist es mir schon passiert, auf dem Campingplatz, an der Uni und auf Partys bei Bekannten. Ich entscheide also, dass ich dazu nichts zu sagen habe … Der Nagel ist in der Wand weiterlesen
Es ist an der Zeit, Auswahl-und Bewertungskriterien zu hinterfragen
Von Sandra Gugić Autorinnen haben die Plätze verlassen, die ihnen die Gesellschaft so lange zugewiesen hat, treten selbstbewusst auf, sind erfolgreich, was sie aber sofort wieder zum Ziel von Angriffen macht. In der Auseinandersetzung mit Misogynie im Literaturbetrieb geht es um Sichtbarkeit und Fairness. Wir sind nicht alle weiß, cis, hetero, abled, männlich. Warum kann es nicht … Es ist an der Zeit, Auswahl-und Bewertungskriterien zu hinterfragen weiterlesen
Der Literaturbetrieb spiegelt gesellschaftliche Machtstrukturen wider
Von Elisabeth Klar Der Literaturbetrieb spiegelt gesellschaftliche Machtstrukturen wider, mal subtiler und mal auch weniger subtil. Das zieht sich von "Rehaugen" in Autorinnenportraits, über Vorschau- und Preisstatistiken bis zu der Bewertung von konkreten Texten. Es gibt keine "Genderblindheit", keine Neutralität, nur ein mehr oder weniger entwickeltes Bewusstsein für die gesellschaftlichen Diskurse, die unsere Sprache, unsere … Der Literaturbetrieb spiegelt gesellschaftliche Machtstrukturen wider weiterlesen
Ältere Frauen verschwinden schneller von der Bildfläche
Von Julya Rabinowich Mir persönlich ist glücklicherweise noch nicht viel Schlimmes passiert. Aber ich habe einige junge Kolleginnen, die sehr wohl Bekanntschaft mit abwertenden, sexistischen Aussagen gemacht haben. Ihnen gilt meine volle Solidarität. Was ich auch beobachte: ältere Frauen nach der Adoleszenz und vor der Pension haben es schwerer, Aufmerksamkeit zu generieren. Sie verschwinden schneller … Ältere Frauen verschwinden schneller von der Bildfläche weiterlesen
Auf welchen literarischen Kanon wird bei Rezensionen zurückgegriffen?
Von Kaska Bryla Ich möchte mich dem, was bereits von Kolleginnen wie Mareike Fallwickl oder Elena Messner gesagt wurde anschließen, und noch den Aspekt der Bezüglichkeit beiheften: Auf welchen literarischen Kanon wird bei Rezensionen zurückgegriffen? Die unterschiedlichen Besprechungen meines Debütromans reflektierend, gab es zwei Kritiker, die bei ihren Überlegungen auf das Werk anderer Autoren rekurrierten. … Auf welchen literarischen Kanon wird bei Rezensionen zurückgegriffen? weiterlesen