REZENSION Barbara Seidl, 12. Juli 2020 Barbara E. Seidl ist freie Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Trainerin für Deutsch und Englisch als Fremdsprache. Es gibt Menschen, die uns einfach nicht mehr los lassen wollen, selbst wenn sie eigentlich gar nicht mehr da sind. Hartnäckig geistern sie in unserem Leben herum und verströmen manchmal sogar aus dem Jenseits … Einmal Salzburg, bitte schön: Anna Herzigs Herr Rudi weiterlesen
Schreiben, wo man in sich selbst ruhen kann
So wie Herrn Rudi, den Protagonisten ihres gleichnamigen Romans, hat es die Wiener Autorin Anna Herzig nach Salzburg verschlagen. Diesen Sommer kommt sie als Stadtschreiberin nach Villach. Im Interview mit Litrobona spricht sie über den Balanceakt zwischen Sozialleben und Alleinsein. „Wenn sich die Westbahn Richtung Salzburg in Bewegung setzt, wird dem Herrn Rudi warm im … Schreiben, wo man in sich selbst ruhen kann weiterlesen
Bloß nicht erwachsen werden: Cornelia Travniceks Feenstaub
GASTREZENSION Melanie Deutsch, 27. Juni 2020 Melanie Deutsch ist Germanistin, Theaterwissenschaftlerin und Trainerin für Deutsch als Fremdsprache. Die Kindheit ist ein Zustand, dessen Ende einige schmerzlich herbeisehnen und dem andere niemals entfliehen wollen. Später denkt man gern zurück an die Zeiten von Schutz und harmloser Unvernunft. Doch was passiert, wenn Menschen Kinder bleiben und gleichzeitig … Bloß nicht erwachsen werden: Cornelia Travniceks Feenstaub weiterlesen
Digitales Wettlesen: TddL2020
NACHBERICHT, Barbara E. Seidl, 23. Juni 2020 Der Ingeborg-Bachmann-Preis 2020 ist Geschichte und vieles deutet darauf hin, dass er auch Geschichte machen wird. Aufgrund der Einschränkungen gegen die Verbreitung von CoVid19 war im Vorfeld zunächst unklar gewesen, ob es 2020 überhaupt Tage der deutschsprachigen Literatur geben würde. Letztlich wurde dann jedoch eine Entscheidung zugunsten einer … Digitales Wettlesen: TddL2020 weiterlesen
Ohne sich auf eine Sprache zu einigen: Caca Savics Teilchenland
REZENSION Barbara E. Seidl, 18. Juni 2020 Barbara E. Seidl ist freie Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Trainerin für Deutsch und Englisch als Fremdsprache. Was ist deine Muttersprache? Das ist eine Frage, die Caca Savic wie so viele von uns nur schwer beantworten kann. Bei jedem Versuch der Zuordnung wird ein Teil unterdrückt. Denn anders als im … Ohne sich auf eine Sprache zu einigen: Caca Savics Teilchenland weiterlesen
Das Ich besteht aus vielen einzelnen Teilchen
In Kooperationen mit bildenden und darstellenden Künstler*innen erforschte die österreichische Lyrikerin Caca Savic die Schnittstellen von Literatur, Bild, Körper und Raum. In ihrem neuen Gedichtband Teilchenland (Verlagshaus Berlin, 2020) widmet sie sich nun den Brüchen und Fragmenten der (eigenen) Sprache. Wenn eine Autorin, ein Autor, sich dazu entscheidet, mehrsprachig zu schreiben, wird dieser Schritt gerne … Das Ich besteht aus vielen einzelnen Teilchen weiterlesen
Ein (Rück)blick auf Aufzeichnungen einer Krise
Barbara E. Seidl, 09.Juni 2020 Seit Mitte März, als in Folge der Corona-Virus Pandemie nicht nur das soziale, sondern auch das kulturelle Leben in Österreich empfindlich eingeschränkt wurde, erlebt eine etwas in Vergessenheit geratene literarische Ausdrucksform ein unerwartetes Revival: das Tagebuch. In Zeiten von Social Distancing, in denen der persönliche Austausch über alles, was uns … Ein (Rück)blick auf Aufzeichnungen einer Krise weiterlesen
G.F. Stöger: 28 Tage. Der (nicht) ganz normale Wahnsinn
G.F. Stöger ist in Wien aufgewachsen und mittlerweile, wie sie selbst sagt, assimilierte Vorarlbergerin. Die Corona-Krise trifft sie, als sie gerade beginnt, an ihrem ersten Roman zu arbeiten. Über ihre persönlichen Erlebnisse in der Corona-Isolation hat sie nun ein Tagebuch veröffentlicht: 28 Tage. Der (nicht) ganz normale Wahnsinn. Hier ein erster Auszug. Tag 1 Es … G.F. Stöger: 28 Tage. Der (nicht) ganz normale Wahnsinn weiterlesen