„Dialekt selbst zu lesen, ist auch für Sprecher*innen oft eine Herausforderung“

Dialekt ist in der Literatur nach wie vor eine Randerscheinung. Als Redaktionsmitglied der österreichischen Dialektzeitschrift Morgenschtean hilft Katharina J. Ferner mit, Dialektdichtung zu fördern. Dialekt spielt aber auch in ihrem eigenen literarischen Schaffen eine wichtige Rolle - so verbindet sie etwa in ihrem Lyrikband nur einmal fliegenpilz zum frühstück (Limbus Lyrik, 2018) Dialekt mit Naturlyrik … „Dialekt selbst zu lesen, ist auch für Sprecher*innen oft eine Herausforderung“ weiterlesen

Bühnenliteratur lebt von der Unmittelbarkeit

Mit jährlich rund 100 Veranstaltungen und Workshops in Wien, gehört FOMP zu den aktivsten Akteur*innen der Region und ist Österreichs größter Veranstalter für performte Literatur. Bühnenliteratur lebt vor allem von Unmittelbarkeit und der Dynamik zwischen den Vortragenden und ihrem Publikum, weshalb die Poetry Slam Szene im letzten Jahr vor einige Herausforderungen gestellt wurde. Wie FOMP … Bühnenliteratur lebt von der Unmittelbarkeit weiterlesen

Kunst braucht Freiheit und manchmal auch Mut: Im Gespräch mit Precious Nnebedum

PODCAST 25. Mai 2021 Precious Nnebedum gilt seit mehreren Jahren als fixer Bestandteil der Grazer Poetry-Slam-Szene. In ihren Texten beschreibt sie ihre Erfahrungen als junge Frau of color in Graz und spricht dabei auch unangenehme Themen wie Alltagsrassismus in Österreich an. 2020 wurde sie zu einer der Mitorganisatorinnen und Frontfrauen der Black-Lives-Matter-Bewegung in Graz, kürzlich … Kunst braucht Freiheit und manchmal auch Mut: Im Gespräch mit Precious Nnebedum weiterlesen

„Sprachliche Strukturen beeinflussen unsere Weltsicht“

Foto © Florian Hülmbauer In ihren Texten erkundet Cornelia Hülmbauer gerne Strukturen und Zwischenräume - zwischen einzelnen Sprachen aber auch innerhalb der Familie. Im Interview teilt sie ihren persönlichen Zugang zur Poesie, spricht über Transpoesie und ihre Erfahrungen mit dem Übersetzen von Lyrik und reflektiert die Rezeption von Lyrikerinnen in der Literaturkritik. Was bedeutet Lyrik … „Sprachliche Strukturen beeinflussen unsere Weltsicht“ weiterlesen

„Ich würde mir wünschen, dass einfach ein bisschen die Angst vor Gedichten wegfällt“

In seinem zweiten Lyrikband „einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt“ zeichnet Raoul Eisele den Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit, Erinnern und Vergessen, Dichtung und der Dichte Schwarzer Löcher. Im Interview spricht er über Schwarze Löcher, seine Liebe zur Lyrik und die Vorbehalte mit denen sich die Dichtkunst zum Teil noch immer konfrontiert sieht. Raoul, gleich … „Ich würde mir wünschen, dass einfach ein bisschen die Angst vor Gedichten wegfällt“ weiterlesen

„Lyrikvermittlung benötigt neue Räume des Dialogs“

Als Mitorganisatorin des Lyrikfestivals W:ORTE in und um Innsbruck setzt sich die Lyrikerin Siljarosa Schletterer für die Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Lyrik ein. Im Interview spricht sie über die Chancen von neuen Online-Formaten. Außerdem erzählt sie von ihrem Projekt Angst wird Poesie und der Kunstplattform ART against racism – Beispiele dafür, dass Kunst auch eine wichtige sozial-politische Rolle … „Lyrikvermittlung benötigt neue Räume des Dialogs“ weiterlesen

„Ich bewege mich im Raum und auf einem Blatt Papier“

Foto: Alain Barbero Als Kunsthistorikerin, Autorin und Schreibpädagogin widmet sich Brigitta Höpler dem Schreibraum Stadt. Im Interview spricht sie über Texte ohne Worte, das Verbindende zwischen Sprache und Raum und erzählt vom Flanieren durch ihre Heimatstadt Wien. Frau Höpler, als Kunsthistorikerin haben Sie eine hohe Affinität zur Kunst. Wo sehen Sie die Schnittstellen zwischen bildender … „Ich bewege mich im Raum und auf einem Blatt Papier“ weiterlesen

„Unser Ziel ist es, die Lyrik einerseits von der Community her zu stärken, aber auch wieder vermehrt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken“

Foto © Udo Kawasser Der Dichter und Übersetzer Udo Kawasser hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lyrik wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und dabei gleichzeitig auch die Lyrik-Community zu stärken. Zusammen mit der Autorin und Literaturkritikerin Monika Vasik und dem Autor und Literaturwissenschafter Peter Clar, setzt sich Kawasser nun bereits seit mehr als … „Unser Ziel ist es, die Lyrik einerseits von der Community her zu stärken, aber auch wieder vermehrt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken“ weiterlesen