Homage an Maria Lassnig: Ich bin ganz Landschaft (hrsg. von Maria Nicolini)

REZENSION Barbara E. Seidl, 22. Juni 2023 Maria Lassnig zählt zu den bedeutendsten österreichischen Künstlerinnen des 20.und 21. Jahrhunderts. Maria Nicolini, die Besitzerin des ersten eigenen Ateliers der Malerin, erkundet in einem behutsam gestalteten und durch viel Bildmaterial unterlegten Band Aspekte der Kunst und des Lebens der Künstlerin. Unter dem Titel Ich bin ganz Landschaft … Homage an Maria Lassnig: Ich bin ganz Landschaft (hrsg. von Maria Nicolini) weiterlesen

Ein bewegtes und bewegendes Leben: Kirstin Breitenfellners Maria malt

REZENSION Barbara E. Seidl, 30. Mai 2023 Als uneheliches Kind verbringt Maria ihre früheste Kindheit in ärmlichen Verhältnissen bei ihrer Großmutter in der Kärntner Provinz. Als ihre mittellose Mutter einen Bäcker heiratet, holt sie die Tochter zu sich nach Klagenfurt. Um das Mädchen zu beschäftigen, gibt ihr die Mutter eines Tages Papier und Bleistift und … Ein bewegtes und bewegendes Leben: Kirstin Breitenfellners Maria malt weiterlesen

Pro-Heimat, Anti-Dorf: Cornelia Hülmbauers Oft, manchmal, nie

REZENSION Katharina Peham, 9. Mai 2023 vor dem haus gab es zwei fahnenstangen mit fahnen der automarke. eines nachts fuhr jemand betrunken gegen eine der beiden. sie knickte um und fiel auf den asphalt. der bruder lag im nebenzimmer und wurde nicht wach. Manch wehmütigen, als auch schmerzenden Blick auf die Kindheit und Jugend am … Pro-Heimat, Anti-Dorf: Cornelia Hülmbauers Oft, manchmal, nie weiterlesen

Mit 50 fängt das Leben an: Wechselhafte Jahre

REZENSION 14.03.2023 Obwohl sie die größte Gruppe in unserer Gesellschaft ausmachen, stehen Frauen jenseits der Fünfzig nur selten im Rampenlicht. Umso schöner ist es, dass nun mit Wechselhafte Jahre eine Anthologie erschienen ist, die sich gezielt mit Themen wie Menopause und Älterwerden aus weiblicher Sicht auseinandersetzt. In fünfzehn Texten geben namhafte Autorinnen realistische und teils … Mit 50 fängt das Leben an: Wechselhafte Jahre weiterlesen

Minidramen: Der Mann, der sich weigert, die Badewanne zu verlassen (hrsg. Edition Kürbis)

REZENSION Barbara E. Seidl 22. Januar 2023 Seit 1971 ist die Kulturinitiative Kürbis im steirischen Wies aktiv. Ursprünglich aus Freude am Theaterspiel entstanden, sind mittlerweile ein eigenes Plattenlabel, ein Atelier und ein kleiner Verlag dazugekommen, der in regelmäßigen Abständen mit originellen Neuerscheinungen aufzeigt. Die Liebe zum Theater ist geblieben. Und so schrieb die Kulturinitiative im … Minidramen: Der Mann, der sich weigert, die Badewanne zu verlassen (hrsg. Edition Kürbis) weiterlesen

„In unserer Gesellschaft bedeutet Wertschätzung eine gewisse Honorarhöhe.“

Foto © Edition Arthof Die letzten beiden Jahre waren durchaus eine Herausforderung – insbesondere auch für Künstler*innen. Sie führten aber auch zu innovativen Ideen, die schon lange not taten. Eine davon ist »Edition Arthof«, ein Verlag bei dem die Leser*innen im Zentrum stehen. Die Literatin Marlen Schachinger hob diesen etwas anderen Verlag nach den Erfahrungen des Projekts … „In unserer Gesellschaft bedeutet Wertschätzung eine gewisse Honorarhöhe.“ weiterlesen

Auf der Suche nach Freiheit: Im Gespräch mit Eva Schörkhuber und Andreas Pavlic

PODCAST 7. November 2022 Vagabondage, laut Duden ein spezifisch österreichischer Ausdruck, beschreibt eine Lebensform des Nicht-Sesshaft-Werden-Wollens oder Könnens. Außerhalb der etablierten gesellschaftlichen Ordnung werden Vagabundierende oft angefeindet und verfolgt. Gleichzeitig wird die mit dieser Lebensform verbundene vermeintliche Freiheit auch romantisiert. Im von ihnen herausgegebenen Band "Vagabondage" (Sonderzahl 2022) nehmen Eva Schörkhuber und Andreas Pavlic historische … Auf der Suche nach Freiheit: Im Gespräch mit Eva Schörkhuber und Andreas Pavlic weiterlesen

Sprachgewitter: Helena Adlers Fretten

REZENSION Barbara E. Seidl 29. November 2022 "Fretten" heißt in Österreich so viel wie mit Ach und Krach über die Runden kommen. Auch in Helena Adlers neuem Roman, der diese Plagerei als Titel trägt, muss sich die wortgewaltige Ich-Erzählerin viel fretten, was sie in funkensprühenden Sprachbildern zum Ausdruck bringt. In einundzwanzig Beschreibungen von Bildern, die … Sprachgewitter: Helena Adlers Fretten weiterlesen