Auf der Suche nach Freiheit: Im Gespräch mit Eva Schörkhuber und Andreas Pavlic

PODCAST 7. November 2022

Vagabondage, laut Duden ein spezifisch österreichischer Ausdruck, beschreibt eine Lebensform des Nicht-Sesshaft-Werden-Wollens oder Könnens. Außerhalb der etablierten gesellschaftlichen Ordnung werden Vagabundierende oft angefeindet und verfolgt. Gleichzeitig wird die mit dieser Lebensform verbundene vermeintliche Freiheit auch romantisiert.


Im von ihnen herausgegebenen Band „Vagabondage“ (Sonderzahl 2022) nehmen Eva Schörkhuber und Andreas Pavlic historische und zeitgenössische Facetten des Vagabundierens in Wien ins Visier.

Im Podcast Interview sprechen sie über ihren Zugang zum Thema Vagabundieren und geben Einblicke in die Entstehung des Bandes.

Auf der Suche nach Freiheit Das Litrophon

Vagabondage, laut Duden ein spezifisch österreichischer Ausdruck, beschreibt eine Lebensform des Nicht-Sesshaft-Werden-Wollens oder Könnens. Außerhalb der etablierten gesellschaftlichen Ordnung werden Vagabundierende oft angefeindet und verfolgt. Gleichzeitig wird die mit dieser Lebensform verbundene vermeintliche Freiheit auch romantisiert. Im von ihnen herausgegebenen Band "Vagabondage" (Sonderzahl 2022) nehmen Eva Schörkhuber und Andreas Pavlic historische und zeitgenössische Facetten des Vagabundierens ins Visier.
  1. Auf der Suche nach Freiheit
  2. Buchhandlung Löwenherz
  3. Erzählen gegen Armut
  4. Vergrabe dein Herz
  5. Was wäre wenn

Andreas Pavlic, Eva Schörkhuber (Hrsg.): Vagabondage. Historische und zeitgenössische Facetten des Vagabundierens in Wien, Sonderzahl 2022, 232 Seiten, € 28.


Eva Schörkhuber, 1982 in St. Pölten geboren, aufgewachsen in Oberösterreich. exil-literaturpreis 2012, Theodor-Körner-Preis 2013, Buchprämie der Stadt Wien 2015, author@musil in Klagenfurt 2020. Literaturwissenschaftliche Promotion über Archiv- und Gedächtnistheorien. Lebt und arbeitet in Wien. Konzeption und Durchführung der Wiener Soundspaziergänge. Redaktionsmitglied bei PS – Politisch Schreiben und Mitglied im Papiertheaterkollektiv Zunder.

https://www.eva-schoerkhuber.com

Andreas Pavlic, 1974 in Innsbruck geboren, lebt in Wien. Spediteur, Lagerarbeiter, Konflikt- und Gemeinwesenarbeiter, Studium der Politikwissenschaft und der Sozialen Arbeit. Forscht zu sozialen und alternativen Bewegungen. Seit 2008 Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Literaturzeitschriften und Anthologien. Mitglied im Papiertheaterkollektiv Zunder. Zuletzt: (gem. mit A. Leder, M. Memoli): »Die Rätebewegung in Österreich. Von sozialer Notwehr zur konkreten Utopie« (Mandelbaum Verlag).

Die nächste Veranstaltung:

Ein Abend im Zeichen der Vagabondage – Buchpräsentation mit Lesungen und Diskussionen

Vagabondage – eine soziale Bewegung aus Not, eine grenzüberschreitende Suche nach Freiheit oder ein Konzept, das die Kunst wie die Theorie beflügelt: Im eben erschienenen Band Vagabondage werden all diese historischen und zeitgenössischen Facetten des Vagabundierens in Wien beleuchtet. Von den Vagabund:innenkongressen in den 1920er Jahren geht es über nomadisierende Philosophie bis hin zu aktuellen Fragen zu Wohnungslosigkeit und Migration sowie zu gegenwärtigen Ausdrucksformen in Straßenmusik und Straßenzeitung.

Die Herausgeber:innen Andreas Pavlic und Eva Schörkhuber stellen an diesem Abend das Buch vor und sprechen mit Beiträger:innen über ihre Perspektiven auf die Vagabondage:

Mit Lisa Bolyos (Straßenzeitung Augustin), Ljubomir Bratić (Mit-Initiator des Migrationsmuseums Wien), Enesi M. (Performerin und Aktivistin bei AFRO-Rainbow Austria), Alexander Machatschke (Geschäftsführer der BAWO, der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe), Elena Messner (Mit-Initiatorin des Migrationsmuseums Wien)

Die Veranstaltung findet am 23.3.2023 um 19:00 im Depot – Kunst und Diskussion, 1070 Wien, Breite Gasse 3 bei freiem Eintritt statt.

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