Mario Schlembach über sein Freundschaftsbuch

Foto © Matthias K. Heschl | Text von Mario Schlembach MEIN (!) FREUNDSCHAFTSBUCH Mein Lieblingsbuch als Kind war ein Freundschaftsbuch. Wie bei vielem anderen kam ich etwas zu spät zur Party und fand mich unter den letzten Mitläufern ein. Die beliebten Kinder gaben die Richtung vor. Nach endlosen Abwegen aller Möglichkeiten, folglich absoluter Entscheidungslosigkeit, lag … Mario Schlembach über sein Freundschaftsbuch weiterlesen

Bettina Balàka über Wir pfeifen auf den Gurkenkönig

von Bettina Balàka Ich weiß noch, wie mich schon das Titelblatt dieses Buches begeisterte: „Christine Nöstlinger“, stand da, darunter „Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ und dann: „Wolfgang Hogelmann erzählt die Wahrheit, ohne auf die Deutschlehrergliederung zu verzichten.“ Gleich am Anfang ein anarchisch-ironischer Seitenhieb gegen die Korsettregeln der Deutschlehrer, das verhieß Gutes! Auch über den Begriff … Bettina Balàka über Wir pfeifen auf den Gurkenkönig weiterlesen

Rosemarie Poiarkov über ihr liebstes Kinderbuch

von Rosemarie Poiarkov Als Kind gab es für mich die Bücher, die wir aus der Stadtbücherei ausliehen und die ich oft schnell wieder vergessen hatte, und die Bücher, die wir zu Hause hatten, von denen ich viele wieder und wieder las: Pixiebücher, von denen ich besonders die mochte, die eine einfache Geschichte aus dem Alltag … Rosemarie Poiarkov über ihr liebstes Kinderbuch weiterlesen

Groteske Kunst: Isabella Breiers Grapefruits oder Vom Großen und Ganzen

Rezension Barbara E. Seidl 17.Dezember 2023 Wird eine Grapefruit der Länge nach geschnitten, so gleicht sie dem eingefärbten Röntgenbild einer Lunge. Tatsächlich soll Grapefruitsaft eine reinigende Wirkung auf die Lunge haben. Auch beim Titelbild von Isabella Breiers Grapefruits oder Vom Großen und Ganzen muss man genauer hinsehen und stünde da nicht in großen Lettern "Grapefruits", … Groteske Kunst: Isabella Breiers Grapefruits oder Vom Großen und Ganzen weiterlesen

„Von Tintenfischen können wir lernen, dass es sehr andere Arten zu existieren gibt.“ Luca Kieser über „Weil da war etwas im Wasser“

Foto © Nicolaus Stein Wie es wohl ist, das Leben aus der Sicht eines Riesenkalamars zu betrachten? In seinem Romandebüt Weil da war etwas im Wasser (Picus Verlag, 2023) lässt Luca Kieser die Arme eines monströsen Tintenfisches erzählen. Doch warum geht von diesem Tier so eine große Faszination aus und welche Möglichkeiten haben sich durch … „Von Tintenfischen können wir lernen, dass es sehr andere Arten zu existieren gibt.“ Luca Kieser über „Weil da war etwas im Wasser“ weiterlesen

„Maria Lassnig hat manchmal überlegt, ob sie nicht Schriftstellerin werden sollte, sich dann aber bewusst dagegen entschieden, weil es, wie sie einmal festhielt, nicht genug Wörter gebe“

Mit Maria malt hat Kirstin Breitenfellner einen großen Roman über eine große Künstlerin geschrieben.Im Interview spricht die Autorin über ihre Herangehensweise an das Leben und Werk einer der wichtigsten österreichischen Künstlerinnen. Für die Vorbereitung Ihres Romans haben Sie Einblicke in Maria Lassnigs Tagebücher und Briefe erhalten. Haben diese persönlichen Notizen Ihre Sicht auf die Bilder … „Maria Lassnig hat manchmal überlegt, ob sie nicht Schriftstellerin werden sollte, sich dann aber bewusst dagegen entschieden, weil es, wie sie einmal festhielt, nicht genug Wörter gebe“ weiterlesen

Ein bewegtes und bewegendes Leben: Kirstin Breitenfellners Maria malt

REZENSION Barbara E. Seidl, 30. Mai 2023 Als uneheliches Kind verbringt Maria ihre früheste Kindheit in ärmlichen Verhältnissen bei ihrer Großmutter in der Kärntner Provinz. Als ihre mittellose Mutter einen Bäcker heiratet, holt sie die Tochter zu sich nach Klagenfurt. Um das Mädchen zu beschäftigen, gibt ihr die Mutter eines Tages Papier und Bleistift und … Ein bewegtes und bewegendes Leben: Kirstin Breitenfellners Maria malt weiterlesen

Eine etwas andere Kindheit: Im Gespräch mit Margit Mössmer

PODCAST und REZENSION Barbara E. Seidl, 28.März 2023 Verkleiden macht Spaß, doch was bedeutet es, stets eine Maske aufsetzen zu müssen, um wenigstens nach außen hin nicht aus der Reihe zu tanzen? In ihrem neuen Roman "Das Geheimnis meines Erfolgs" schildert Margit Mössmer auf einfühlsame Weise eine Kindheit unter ganz besonderen Bedingungen.  Alex ist anders. … Eine etwas andere Kindheit: Im Gespräch mit Margit Mössmer weiterlesen