Vom Glänzen und Verschwinden: Im Gespräch mit Caro Reichl

PODCAST Barbara E. Seidl-Reutz 12.Dezember 2024 Wie sollten wir mit unserer Trauer um einen nahestehenden Menschen umgehen? Wie viel Zeit dürfen wir uns zum Trauern nehmen? Für ihren Debütroman hat sich Caro Reichl ein etwas ungewöhnliches ausgewählt: In "Was glänzt, verschwindet mit uns" geht es um Trauerbewältigung und das Sich-Auseinandersetzen mit den eigenen Gefühlen in … Vom Glänzen und Verschwinden: Im Gespräch mit Caro Reichl weiterlesen

„Mich fasziniert, was Menschen dazu treibt, sich reinzustürzen in einen recht unrealistisch wirkenden Plan.“

Foto © Birte Filmer Mit ihrem Debütroman Nincshof führt uns Johanna Sebauer in ein geheimnisumwobenes Dorf an der österreichisch-ungarischen Grenze. Im Interview verrät sie uns ein wenig mehr über dieses verborgene Eckchen des Seewinkels und spricht über die Vorzüge des Landlebens. Frau Sebauer, im Internet sucht man vergeblich nach Informationen über Nincshof, die über das, … „Mich fasziniert, was Menschen dazu treibt, sich reinzustürzen in einen recht unrealistisch wirkenden Plan.“ weiterlesen

Wider den Erwartungen: Im Gespräch mit Verena Dolovai

PODCAST und REZENSION Barbara E. Seidl 22.05.2024 In den 1960er Jahren auf einem Bauernhof aufgewachsen, steht Maria im Schatten ihrer beiden Brüder Josef und Franz. Während Josef in die Fußstapfen des Vaters tritt, ist das Nesthäkchen Franz der Liebling der Mutter. Von Maria wiederum wird erwartet, sich anzupassen, auf ihr Erbe zugunsten der Brüder zu … Wider den Erwartungen: Im Gespräch mit Verena Dolovai weiterlesen

„Literatur muss dorthin gehen dürfen, wo es weh tut.“

Foto: Elodie Grethen Wenn der eigene Körper zum Feindbild wird - In Rhea Krčmářovás Monstrosa nimmt eine Opernsängerin auf der Suche nach fragwürdigen Idealmaßen den Kampf mit ihren eigenen Dämonen auf. Im Interview erzählt die Autorin mehr zu den Hintergründen des Romans und spricht darüber, warum Literatur auch manchmal schmerzhaft sein darf. Rhea, in der … „Literatur muss dorthin gehen dürfen, wo es weh tut.“ weiterlesen

„Von Tintenfischen können wir lernen, dass es sehr andere Arten zu existieren gibt.“ Luca Kieser über „Weil da war etwas im Wasser“

Foto © Nicolaus Stein Wie es wohl ist, das Leben aus der Sicht eines Riesenkalamars zu betrachten? In seinem Romandebüt Weil da war etwas im Wasser (Picus Verlag, 2023) lässt Luca Kieser die Arme eines monströsen Tintenfisches erzählen. Doch warum geht von diesem Tier so eine große Faszination aus und welche Möglichkeiten haben sich durch … „Von Tintenfischen können wir lernen, dass es sehr andere Arten zu existieren gibt.“ Luca Kieser über „Weil da war etwas im Wasser“ weiterlesen

„Maria Lassnig hat manchmal überlegt, ob sie nicht Schriftstellerin werden sollte, sich dann aber bewusst dagegen entschieden, weil es, wie sie einmal festhielt, nicht genug Wörter gebe“

Mit Maria malt hat Kirstin Breitenfellner einen großen Roman über eine große Künstlerin geschrieben.Im Interview spricht die Autorin über ihre Herangehensweise an das Leben und Werk einer der wichtigsten österreichischen Künstlerinnen. Für die Vorbereitung Ihres Romans haben Sie Einblicke in Maria Lassnigs Tagebücher und Briefe erhalten. Haben diese persönlichen Notizen Ihre Sicht auf die Bilder … „Maria Lassnig hat manchmal überlegt, ob sie nicht Schriftstellerin werden sollte, sich dann aber bewusst dagegen entschieden, weil es, wie sie einmal festhielt, nicht genug Wörter gebe“ weiterlesen

„In unserer Gesellschaft bedeutet Wertschätzung eine gewisse Honorarhöhe.“

Foto © Edition Arthof Die letzten beiden Jahre waren durchaus eine Herausforderung – insbesondere auch für Künstler*innen. Sie führten aber auch zu innovativen Ideen, die schon lange not taten. Eine davon ist »Edition Arthof«, ein Verlag bei dem die Leser*innen im Zentrum stehen. Die Literatin Marlen Schachinger hob diesen etwas anderen Verlag nach den Erfahrungen des Projekts … „In unserer Gesellschaft bedeutet Wertschätzung eine gewisse Honorarhöhe.“ weiterlesen

„Es hat Spaß gemacht, das Brachiale, auch das Hinterhältige zu beschreiben.“

Foto © Minitta Kandlbauer In seinem Romandebüt Die Rotte bringt Marcus Fischer die beiläufige Brutalität und weitere Abgründe eines Provinzdorfes zutage. Im Interview erzählt er, was ihm beim Schreiben am meisten Spaß gemacht hat und warum es ihm ein besonderes Anliegen war, die richtige Sprache für seine Geschichte zu finden. „Die Rotte“ ist im bäuerlichen … „Es hat Spaß gemacht, das Brachiale, auch das Hinterhältige zu beschreiben.“ weiterlesen