Simon Sailer, frischgebackener Clemens-Brentano-Preisträger und Meister doppelbödiger Erzählungen hat mit Das Salzfass eine weitere schaurig schöne Novelle vorgelegt - nach seiner im Vorjahr erschienenen Erzählung Die Schrift der zweite Teil seiner "Essiggassen-Trilogie". Im Interview erzählt er von seiner Freunde am Irrationalen und gibt Einblicke in den Entstehungsprozess seiner Bücher. Wie bereits Die Schrift ist auch … Dieses Prinzip, dass in der literarischen Welt andere und für den Protagonisten undurchsichtige Gesetze gelten, fasziniert mich sehr weiterlesen
Schlagwort: Literatur
Spurensuche: Daniela Elena Trummers Eine kleine Welt in Stücken
REZENSION Barbara E. Seidl 11. April 2021 Eine Reise beginnt schon vor der Abreise. Sie fiebert in den Händen, die die Gegenstände intuitiv schlichten, in den Koffer, aus dem Koffer, weil die Nervosität die Vernunft beiseite schubst. Ich wende mich, beuge mich über die Zeit, dorthin geht die Reise. Zurück nach Hause, wo es kein … Spurensuche: Daniela Elena Trummers Eine kleine Welt in Stücken weiterlesen
Litrobona feiert Geburtstag!
Foto @ Ida Vickers Litrobona feiert Geburtstag Es ist kaum zu glauben, dass es nun bereits ein Jahr her ist, seit Litrobona zeitgleich mit dem ersten Lockdown online ging! Zu diesem Anlass ist es mal an der Zeit, Danke zu sagen für die breite Unterstützung, das große Interesse, das Feedback, die Likes. Auch nach einem … Litrobona feiert Geburtstag! weiterlesen
Entschuldige die Störung aber: Ich find, du bist wunderschön
Von Anna Herzig Man müsste eigentlich unter angemessener Dringlichkeit hinterfragen, was wir davon haben, einander anzuzünden, zu vergewaltigen, zu beschämen, zu erniedrigen, zu siegen über dieses und jenes und dann, als wären all diese Dinge, die leider hauptsächlich von Menschen begangen werden, die keinen Respekt vorm Menschsein haben, richten wir, Frauen, den Hass auch noch … Entschuldige die Störung aber: Ich find, du bist wunderschön weiterlesen
Der Nagel ist in der Wand
Von Lucia Leidenfrost Diskriminierung im Literaturbetrieb, denke ich, das hab ich zum Glück noch nicht erlebt. Ich schließe mein E-Mail-Fach und denke noch ein bisschen nach: Sonst ja, da ist es mir schon passiert, auf dem Campingplatz, an der Uni und auf Partys bei Bekannten. Ich entscheide also, dass ich dazu nichts zu sagen habe … Der Nagel ist in der Wand weiterlesen
Es ist an der Zeit, Auswahl-und Bewertungskriterien zu hinterfragen
Von Sandra Gugić Autorinnen haben die Plätze verlassen, die ihnen die Gesellschaft so lange zugewiesen hat, treten selbstbewusst auf, sind erfolgreich, was sie aber sofort wieder zum Ziel von Angriffen macht. In der Auseinandersetzung mit Misogynie im Literaturbetrieb geht es um Sichtbarkeit und Fairness. Wir sind nicht alle weiß, cis, hetero, abled, männlich. Warum kann es nicht … Es ist an der Zeit, Auswahl-und Bewertungskriterien zu hinterfragen weiterlesen
Der Literaturbetrieb spiegelt gesellschaftliche Machtstrukturen wider
Von Elisabeth Klar Der Literaturbetrieb spiegelt gesellschaftliche Machtstrukturen wider, mal subtiler und mal auch weniger subtil. Das zieht sich von "Rehaugen" in Autorinnenportraits, über Vorschau- und Preisstatistiken bis zu der Bewertung von konkreten Texten. Es gibt keine "Genderblindheit", keine Neutralität, nur ein mehr oder weniger entwickeltes Bewusstsein für die gesellschaftlichen Diskurse, die unsere Sprache, unsere … Der Literaturbetrieb spiegelt gesellschaftliche Machtstrukturen wider weiterlesen
Auf welchen literarischen Kanon wird bei Rezensionen zurückgegriffen?
Von Kaska Bryla Ich möchte mich dem, was bereits von Kolleginnen wie Mareike Fallwickl oder Elena Messner gesagt wurde anschließen, und noch den Aspekt der Bezüglichkeit beiheften: Auf welchen literarischen Kanon wird bei Rezensionen zurückgegriffen? Die unterschiedlichen Besprechungen meines Debütromans reflektierend, gab es zwei Kritiker, die bei ihren Überlegungen auf das Werk anderer Autoren rekurrierten. … Auf welchen literarischen Kanon wird bei Rezensionen zurückgegriffen? weiterlesen