Allein im Wald leben dürfen, Fanstasiegestalten, Romantik, Grusel, Abenteuer, und dann wird auch noch ständig geflucht und gefurzt - Ronja Räubertochter von Astrid Lindgren hatte alles, was ich mir als Kind von einer Geschichte gewünscht habe. Es gibt kein Buch, das ich so oft gelesen habe, wie dieses, keinen Film, den ich so in und auswendig konnte, … Lisa-Viktoria Niederberger über Ronja Räubertochter weiterlesen
Autor: bs
Das erste Buch mit eigener Schublade: Markus Grundtner über „Der Denker greift ein“
Foto © Dietmar Prantner Seit ich lese, weiß ich, die allermeisten Bücher passen in eine konkrete Schublade. Mit einem Cowboy auf dem Cover landet es bei Western, mit einem Raumschiff bei Science-Fiction und mit einem Drachen bei Fantasy. Daran habe ich mich als Leser auch nie gestört. Im Grunde lese ich alles aus allen Schubladen. … Das erste Buch mit eigener Schublade: Markus Grundtner über „Der Denker greift ein“ weiterlesen
Meine Kindheit ist ein Bücherregal von Verena Dolovai
Seit ich denken kann, bin ich von Büchern umgeben. Mir wurde viel vorgelesen, als ich klein war. Lesen und Schreiben gehören für mich zusammen und tragen mein Leben. Mein liebstes Kinderbuch ist Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter. Ronja, Tochter des Räuberhäuptlings Mattis und seiner Frau Lovis freundet sich mit dem Jungen Birk aus der gegnerischen Räuberbande an. … Meine Kindheit ist ein Bücherregal von Verena Dolovai weiterlesen
Katherina Braschel über „Neues aus dem Bahnhof Bauch“ von Anna Russelmann
Nach meinem liebsten Kindheitsbuch gefragt, fallen mir erst einmal lauter Jugendbücher ein. Die spannenden, die seltsamen, die lustigen, die, die ich furchtbar dumm fand und die, die mir bis heute geblieben sind. Aber Kindheitsbücher? Mir fallen die „Geschichten vom Franz“ ein, obwohl ich eigentlich mehr „Mini“ gelesen habe, der „Maulwurf Grabowski“, der „Regenbogenfisch“, den ich … Katherina Braschel über „Neues aus dem Bahnhof Bauch“ von Anna Russelmann weiterlesen
Nachdenken über den Tod: Eva Schörkhubers Die wunderbare Insel
REZENSION Barbara E. Seidl-Reutz, 20. Dezember 2024 Die wunderbare Insel ist ein Ort voller Magie, unglaublicher Tiere und prachtvoller Pflanzen. Was es hier nicht gibt, ist der Tod. Das machte sie für Eva Schörkhuber als Kind zu einer tröstlichen Erzählung. Als viele Jahre später innerhalb kurzer Zeit ihr Vater und ein enger Freund sterben, kehrt die … Nachdenken über den Tod: Eva Schörkhubers Die wunderbare Insel weiterlesen
Vom Glänzen und Verschwinden: Im Gespräch mit Caro Reichl
PODCAST Barbara E. Seidl-Reutz 12.Dezember 2024 Wie sollten wir mit unserer Trauer um einen nahestehenden Menschen umgehen? Wie viel Zeit dürfen wir uns zum Trauern nehmen? Für ihren Debütroman hat sich Caro Reichl ein etwas ungewöhnliches ausgewählt: In "Was glänzt, verschwindet mit uns" geht es um Trauerbewältigung und das Sich-Auseinandersetzen mit den eigenen Gefühlen in … Vom Glänzen und Verschwinden: Im Gespräch mit Caro Reichl weiterlesen
Braune Flecken: Luca Kiesers Pink Elephant
REZENSION Barbara E. Seidl-Reutz, 4.Dezember 2024 In seinem zweiten Roman Pink Elephant setzt sich Luca Kieser mit Fragen von Zugehörigkeit und Identität auseinander. Aus der Perspektive seines jungen Protagonisten verknüpft er Themen wie Privilegien und Außenseitertum auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene. Es ist 2006 und ganz Deutschland ist gefesselt vom "Sommermärchens" der Fußball-Weltmeisterschaft. Nur Vincent … Braune Flecken: Luca Kiesers Pink Elephant weiterlesen
Tex Rubinowitz: Dreh den Mond um
REZENSION von Marlene Gölz, 15. November 2024 „An der Wand hinter Ramona hing ein Wandschoner aus Stoff, auf ihn war ein Satz gestickt: „Ich bin gekommen, um Gelerntes zu vergessen“. Ja, das war es eigentlich, ich fühlte mich gemeint, das Bier begann mir zu schmecken.“ „Das ganze ist wie eine Wunderkammer (…)“ heißt es in … Tex Rubinowitz: Dreh den Mond um weiterlesen