„Sprachliche Strukturen beeinflussen unsere Weltsicht“

Foto © Florian Hülmbauer In ihren Texten erkundet Cornelia Hülmbauer gerne Strukturen und Zwischenräume - zwischen einzelnen Sprachen aber auch innerhalb der Familie. Im Interview teilt sie ihren persönlichen Zugang zur Poesie, spricht über Transpoesie und ihre Erfahrungen mit dem Übersetzen von Lyrik und reflektiert die Rezeption von Lyrikerinnen in der Literaturkritik. Was bedeutet Lyrik … „Sprachliche Strukturen beeinflussen unsere Weltsicht“ weiterlesen

Von realen und poetischen Leerstellen: Raoul Eiseles einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt

REZENSION Barbara E. Seidl 21. Mai 2021 Schwarze Löcher und Poesie entstehen beide durch Verdichtung, doch während die Masse Schwarzer Löcher so kompakt ist, dass nicht einmal Licht die Möglichkeit hat, sie zu durchlaufen, lässt Lyrik in ihrer Knappheit neue Welten entstehen. In Raoul Eiseles einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt wird die metaphorische Bedeutung … Von realen und poetischen Leerstellen: Raoul Eiseles einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt weiterlesen

„Ich würde mir wünschen, dass einfach ein bisschen die Angst vor Gedichten wegfällt“

In seinem zweiten Lyrikband „einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt“ zeichnet Raoul Eisele den Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit, Erinnern und Vergessen, Dichtung und der Dichte Schwarzer Löcher. Im Interview spricht er über Schwarze Löcher, seine Liebe zur Lyrik und die Vorbehalte mit denen sich die Dichtkunst zum Teil noch immer konfrontiert sieht. Raoul, gleich … „Ich würde mir wünschen, dass einfach ein bisschen die Angst vor Gedichten wegfällt“ weiterlesen

„Lyrikvermittlung benötigt neue Räume des Dialogs“

Als Mitorganisatorin des Lyrikfestivals W:ORTE in und um Innsbruck setzt sich die Lyrikerin Siljarosa Schletterer für die Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Lyrik ein. Im Interview spricht sie über die Chancen von neuen Online-Formaten. Außerdem erzählt sie von ihrem Projekt Angst wird Poesie und der Kunstplattform ART against racism – Beispiele dafür, dass Kunst auch eine wichtige sozial-politische Rolle … „Lyrikvermittlung benötigt neue Räume des Dialogs“ weiterlesen

Poetischer Streifzug durchs Mürztal: Inventar der Gegend

REZENSION Barbara E. Seidl 15. 5. 2021 Was braucht es für ein gutes Leben? Und welche Rolle spielt dabei der Ort, an dem wir leben? Die Schriftstellerin Angelika Reitzer, der Fotograf Ditz Fejer und die Komponistin Maria Gstättner haben sich die Aufgabe gestellt, das steirische Mürztal in lyrischen Texten, Fotografien und als Komposition poetisch, geografisch … Poetischer Streifzug durchs Mürztal: Inventar der Gegend weiterlesen

„Ich bewege mich im Raum und auf einem Blatt Papier“

Foto: Alain Barbero Als Kunsthistorikerin, Autorin und Schreibpädagogin widmet sich Brigitta Höpler dem Schreibraum Stadt. Im Interview spricht sie über Texte ohne Worte, das Verbindende zwischen Sprache und Raum und erzählt vom Flanieren durch ihre Heimatstadt Wien. Frau Höpler, als Kunsthistorikerin haben Sie eine hohe Affinität zur Kunst. Wo sehen Sie die Schnittstellen zwischen bildender … „Ich bewege mich im Raum und auf einem Blatt Papier“ weiterlesen

„Unser Ziel ist es, die Lyrik einerseits von der Community her zu stärken, aber auch wieder vermehrt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken“

Foto © Udo Kawasser Der Dichter und Übersetzer Udo Kawasser hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lyrik wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und dabei gleichzeitig auch die Lyrik-Community zu stärken. Zusammen mit der Autorin und Literaturkritikerin Monika Vasik und dem Autor und Literaturwissenschafter Peter Clar, setzt sich Kawasser nun bereits seit mehr als … „Unser Ziel ist es, die Lyrik einerseits von der Community her zu stärken, aber auch wieder vermehrt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken“ weiterlesen

Poetisches Plädoyer: Michael Stavaričs zu brechen bleibt die see

REZENSION Barbara E. Seidl 7. Mai 2021 Bei Lyrik scheiden sich die Geister. Während die einen gerne mal im Fluss poetischer Sprachkunst untertauchen, sehen sich andere in unliebsame Schulstunden zurückversetzt, in denen sie von gnadenlosen Deutschlehrern durch eine Welt der Jamben, Trochäen und Hexametern gejagt wurden. Tatsächlich wird im trocken vermittelten Deutschunterricht oft bereits ein … Poetisches Plädoyer: Michael Stavaričs zu brechen bleibt die see weiterlesen

Wir sprechen der Poesie jegliche Wichtigkeit ab, um ihre Wichtigkeit zu verdeutlichen

Nachdem im letzten Jahr sein Roman Fremdes Licht erschien, kehrt Michael Stavarič nun mit zu brechen bleibt die see zu seinen Wurzeln als Lyriker zurück. In einem eindrucksvollen Plädoyer, das im zweiten Teil von zwölf Autor*innen weitergesponnen wird, führt er uns wichtige Botschaften der Poesie vor Augen. Im Interview stellt er Überlegungen an, wie der gesellschaftliche … Wir sprechen der Poesie jegliche Wichtigkeit ab, um ihre Wichtigkeit zu verdeutlichen weiterlesen

Welten erschreiben: Der poetische Frühling bei Limbus Lyrik

REZENSION Barbara E. Seidl 30. April 2021 In Zeiten, in denen es vielen Menschen nicht möglich ist zu reisen, bietet Lyrik eine willkommene Gelegenheit, in die Welt der Sprache einzutauchen und bekannte wie unbekannte Orte mit poetischem Blick zu erkunden. So entführen uns auch Jana Volkmann, Marcus Pöttler und Lukas Meschik in ihren kürzlich bei … Welten erschreiben: Der poetische Frühling bei Limbus Lyrik weiterlesen