Wenn ich an Kinderbücher denke, fallen mir nicht viele ein. Bücher hatten keinen sehr großen Stellenwert, aber es gab sie. Erinnern kann ich mich an den kleinen Nick. Seine Welt begeisterte mich. Das Buch bestand aus kurzen Geschichten aus Nicks Leben. Es handelte sich um kleine alltägliche Abenteuer eines Jungen, der ungefähr so alt war … Andreas Pavlic über Der kleine Nick, die drei ??? und Fußball weiterlesen
Elke Steiner über Sinchen hinter der Mauer
Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, denen vom Kleinkindalter an vorgelesen wurde. Ich erinnere mich, dass ich als Vorschulkind mit einem aufgeschlagenen Buch an unserem Küchentisch saß und mit dem Finger über die Zeilen fuhr, sodass es aussah, als würde ich lesen. Vom Gelächter meiner Geschwister ließ ich mich nicht beirren, als „Scheinbar-Lesende“ stand ich … Elke Steiner über Sinchen hinter der Mauer weiterlesen
Rick Lupert über Die Brüder Löwenherz
Ich kann mich, zum Ärger meiner Mutter, nicht gut an meine Kindheit erinnern. Die Ereignisse, die ich präsent habe, kann ich kaum in eine Chronologie bringen – dementsprechend weiß ich nicht, wann ich Astrid Lindgrens Die Brüder Löwenherz las und ob ich zu diesem Zeitpunkt schon andere Bücher der Autorin kannte. Ich weiß aber noch, dass mich … Rick Lupert über Die Brüder Löwenherz weiterlesen
Timo Brandt Über die Wunde in Winnie the Pooh
Manche Bücher verwunden einen und ich fürchte, diese Wunde kann niemals heilen. Es sind nicht selten jene Bücher, deren Welt uns in der Kindheit oder Jugend näher ist als die Wirklichkeit; ihnen gegenüber erscheint sie manchmal wie eine Rohfassung, wie ein Entwurf. Nun sind diese Welten aber kein Ort, außer einem Spalt zwischen zwei Buchdeckeln, … Timo Brandt Über die Wunde in Winnie the Pooh weiterlesen
Marlene Gölz über Die feuerrote Friederike
„Es war einmal ein kleines Mädchen. Es hieß Friederike. Es hatte sonderbare Haare.Ein paar Strähnen waren rot wie Paradeiser. Die Stirnfransen hatten die Farbe von Karotten. Die meisten Haare aber waren so rot wie dunkelroter Wein. Außerdem hatte es Sommersprossen und war ziemlich dick.“So beginnt das Buch, das mich als Kind wie kein anderes begeistert … Marlene Gölz über Die feuerrote Friederike weiterlesen
Im Weitergehen wachsen Flügel: Kaśka Brylas Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich
REZENSION Barbara Seidl-Reutz 07.11.2025 Kaśka Brylas Roman Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich ist eine vielstimmige Erkundung dessen, was bleibt, wenn Körper, Herkunft und Sprache fragil werden und sich in diesen Brüchen neu zusammensetzen. Die Erzählerin lebt nach einer Covid-Erkrankung auf einem Wagenplatz, in einer Zwischenwelt, halb geschützt, halb verloren. Sie ist nicht allein, doch … Im Weitergehen wachsen Flügel: Kaśka Brylas Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich weiterlesen
Wenn Geschichte zur Legende wird: Irene Diwiaks Die allerletzte Kaiserin
REZENSION Barbara E. Seidl-Reutz 06.Oktober 2025 Eine Kaiserin im Wirtshaus? Irene Diwiak schildert in ihrem neuen Roman Die allerletzte Kaiserin eine ebenso skurrile wie fesselnde Begegnung zwischen Alltagsrealität und Habsburger-Mythos. Was als unscheinbare Begebenheit in einem Gasthaus beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte voller Ironie, Spannung und Fragen über Wahrheit, Erinnerung und die Macht des Erzählens. … Wenn Geschichte zur Legende wird: Irene Diwiaks Die allerletzte Kaiserin weiterlesen
Verschwinden im Blätterwald: Im Gespräch mit Elke Steiner
PODCAST und REZENSION Barbara E. Seidl-Reutz 30. September 2025 Hast dein Federkleid gelöscht, erschienen 2024 im burgenländischen Kleinverlag edition lex liszt 12, ist ein Lyrik-Krimi - eine ungewöhnliche Mischung, die Elke Steiner mit mutiger Klarheit erkundet. Auf der einen Ebene liegt dichter, poetischer Sprachfluss; auf der anderen eine Spannung, die sich um Geheimnisse rankt, um Brüche, … Verschwinden im Blätterwald: Im Gespräch mit Elke Steiner weiterlesen