Comics und der österreichische Buchmarkt

KOMMENTAR Barbara Kadletz, 24. September 2021

Obwohl sich in den letzten Jahren die Stimmung am deutschsprachigen Buchmarkt spürbar positiv für die Akzeptanz von Graphic Novels als literarischer Gattung entwickelt hat, ist im stationären Buchhandel noch viel Pionierarbeit nötig. Zwei Aspekte erscheinen mir besonders wichtig: Auf die außergewöhnlichen Arbeiten von Frauen hinzuweisen, die in der männlich dominierten Comicszene bislang massiv unterrepräsentiert waren und auf das lesefördernde Potential von Comics aufmerksam zu machen.

Eine Utopie: Dass es hierzulande, wie im französischsprachigen Raum, für eine renommierte Buchhandlung selbstverständlich sein wird, eine gut sortierte Comic-Abteilung zu haben.


Barbara Kadletz, lebt und arbeitet als Buchhändlerin in Wien. Wenn sie nicht die Bücher anderer verkauft, schreibt sie an eigenen Texten oder spricht über Literatur in ihrem Blog „Das Buch zum Wochenende“. Bisher Veröffentlichungen von Theaterstücken („Eurostar“, „Falten im Anthropozän“, beide mit Ursula Knoll) und Kurzgeschichten. Im Frühjahr 2021 erschien ihr Debütroman „Im Ruin“ (Edition Atelier). 2. Platz beim FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb „Wortlaut“ 2018, Shortlist für den Buchblog Award 2019 & 2020, Mariahilfer Bezirksschreiberin 2021.

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