Zu Gast im multigenrealen Musenreigen von Fräulein Hahnkamper

Die 6. Ausgabe unserer Literaturzeitschrift trägt den Titel LAUTeratur und zeigt Sprache als Bewegung: als Annäherung und Distanzierung, als Reibung und Verschmelzung, als Spiel zwischen Schrift und Stimme, also zwischen ihrer lautlichen und ihrer grafischen Repräsentation. Zur Einstimmung begleitet uns ein Gespräch mit Fräulein Hahnkamper, in dem Sprache, Klang und Performativität aus künstlerischer Perspektive beleuchtet und weitere Facetten lautpoetischer Praxis sichtbar werden.

Wie sind Sie zur Arbeit mit Sprache gekommen? 

Bereits als Kind liebte ich das Spiel mit Laut, Geräusch, Wort, tobte ich mich in Fantasiesprache aus. Damaliges Lieblingswort: Sissigona – Bedeutung unbekannt,– aber immer noch ein Lächeln induzierend. In der Volksschulzeitung schrieb ich einen Artikel über winterliche Themen; in der 2. Klasse des Gymnasiums dann Lyrik über oktoberliche Sonnenstrahlen auf der Küchenbank. Der damals von mir sehr geschätzte Deutsch­Professor deutete in der Oberstufe etwaige berufliche Möglichkeiten im poetischen Bereich an; in den späten 90ern und in eher bürgerlich´­konservativer, wenn auch sprachgesättigter Bubble hätte ich jedoch nie an die heutige Form der Sprach­ Arbeit gedacht. (Anm: Zufriedenes Schmunzeln d. Autorin!) 

Nach einem kurzen Umweg über Vergleichende Literaturwissenschaften – zu trocken – entstanden erste Gedichte und Songtexte zu eigenen Kompositionen. Am Conservatorium van Amsterdam studierte ich schließlich Jazzgesang (BA/ MA) und beschäftigte mich intensiv mit Größen des Traditional Jazz wie Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan, aber auch z.B. dem Posaunisten Bob Rosolino oder Thelonius Monk. Meine Mentorin und hochgeschätzte Sprach­und Konzept­ Patin Blanka Pejsova, damals Lyric Lab­ Professorin am Cons, entzündete mit ihrem scharfen Blick, Wissensreichtum und Menschenkenntnis den Funken, der mich auf meinen heutigen Weg geführt hat: die große Liebe zu Live­ Lyrik, Musik in Stimme, Bewegung, Kostüm, dramatischen Elementen als Gesamtkunstwerk zu leben. Damals hatte ich Glück: für den Ö1 Wettbewerb Lyrik Hautnah nahm ich mit zwei StudienkollegInnen das Video friedrich:das erdrückende (Stimme, Bassklarinette) auf, gewann den Publikumspreis hierfür und darf mich auf diesem Wege seither immer wieder unglaublich an Kollaborationen mit meinem im doppelten Sinne „Zuhause-Sender“ Ö1 freuen. 

Was von Ihrem Hintergrund im Jazz-Gesang und in der Performance fließt heute besonders in Ihre Sprach- und Textarbeit ein?

Sprechen birgt, ob wir es wollen oder nicht, immer Melodie, Rhythmus, Tempo in sich, überträgt das Timbre der Sprechenden – diese vier Parameter lässt sich auch jede Art von Musik analysieren, verändern, komponieren. Die musikalische Transkription von sowohl Vokalistinnen/en als auch Instrumentalist/innen schult natürlich das Ohr für all jene Parameter – z.B. auch im Bereich Mikrotiming (eine halbe Sekunde früher oder später macht beim Sprechen ja oft großes Gewicht, was den Sinn des Gesagten betrifft – vom Gedicht bis live im Gerichtssaal) und Intention hinter dem Performten, sei es instrumental od. vokal. Ich liebe die Arbeit mit Rhythmus (auch Polyrhythmik, Ungeradtaktigem…), das Einkleiden von Texten in kompositorisches Gewand (und umgekehrt), das Spiel mit unterschiedlichen Stimmfarben od. Genres zu unterschiedlichen textlichen Inhalten.

Die „traditionelle Jazzarbeit“ (jetzt muss ich lachen) hat mir also einen soliden Boden für Live­Poesie­Performance, Hörspielproduktion und Komposition geboten. Speaking of Performance: die kommt meist „von selbst“ dazu; den Ausgangspunkt bieten immer Sprache und Musik. Ich kann irgendwie nicht anders, haha! Wenn natürlich wie jüngst beim Walking Concert des OPEN JAZZ FESTIVAL bestimmte Stationen im Außen eingebunden werden (vom Würstelstand bis zur Fressnapf­Auslage), überlegt man sich natürlich, welche Kulisse spompernadelige, totenernste oder schlicht schöne Synchronizitäten im künstlerischen Geschehen erzeugt.  

© privat

Hier war mir Keys­Spezialist und Klangkünstler Aaron Maria Steiner meiner Band VIBERQUEEN (diesmal statt Quartett im Duo) ein würdiger und humoriger Performance­Partner! Wird gänzlich spontan performt wie zb. jüngst bei musikalischen Flashmobs des Jazzfestival Saalfelden, inspirieren die anwesenden MusikerInnen, physische Umgebung, ob McDonalds, Dach über dem Saalfeldener Hauptplatz oder auch öffentliches Klo, natürlich ganz stark den entstehenden Text. 

Nutzen Sie Dialekt, Akzente, Mehrsprachigkeit oder Lautspiele bewusst in Ihren Arbeiten?

Auf jeden Fall – hier werden die Augen groß, die Stimmbandln beginnen, zu flirren, und man möchte gleich Neues erfinden! Im 2024 veröffentlichten „Papageier Playa“ z.B. hört man eine Mischung aus Deutsch und Englisch, das auch mit Jugendsprache spielt und dialektisch zwischen Falco, Nina Hagen, deutscherem Deutsch und Insta­Denglisch spielt und auch jede Menge sinnvollen Unsinn (das habe ich jetzt Christian Morgenstern gestohlen). Lese ich den Text nun ohne Musik, muss ich aber sagen: da fehlt etwas, der gehört gehört – wo sind die Beats?! 

Geiler Laden Meiert Dat , geiert da ab,
Feiert dat hart in der Pandastadt,
Reihert n‘ Geier mit‘n Undercut
Total zart Bass den ‘er Subwoofer hat

Lit Prince spinned immer Dienstach wat
Bitte find wieder Lieder, Beat wat satt
Miow Miow Miezekatze meiert da ab,
Drytausend Watt vong Getränkerabatt!(…)

Desire nach Plattenteller leihert da ab,
Nachtbörd hört Feder-Fleisch wat platt
Käsekrainer groovt dat Brut wat satt

Dj dreht bissa levitated hat
Crazykükengeier wat Yacht dat hat
Kalle Kralle kann dat Club wat satt
Vibecheck kein Dreck kadlt da ab
Fokuhila feiert dat Feierstart


Im Refrain wird rollenden Rrrs und eher soulig bis das aufgetragene Nineties­ Hemd der Generation X besungen; hier fast feierliche Stimmung erzeugt. Ein zeremoniell dadaistisches Ausgehlied mit versteckten Anspielungen auf Missy Elliot, das Krümelmonster und, ganz wichtig, unsere gefiederten Freunde!

Wichtig war mir hier, dass man erst aufs 2. Mitgrooven realisiert, dass es sich um einen Dada­Text handelt. 

Zum „Inneren Rind“. Operettig­Kunstliederlich wird es besungen, kann aber auch ganz nackt gelesen werden:

Das Innere Rind

In Siebenmeilenstiefeln jagt das Ich das Rind: 

Auch Sie haben eines, ein inneres Rind. 

Büffelig-hordige Paarhufertänze, 

Von Tröten und Stammeln 

und Reigen und Schrammeln – 

wir arbeiten ja mit dem inneren Rind! 

wir arbeiten ja mit dem inneren Rind! 

Ungelenk blühende Beinschinkenzirkel 

Ungelenk blühende.. Zirkel..

Bleistiftzirkel..Zirkeltraining! 

Das spitze Absatzquartett des 

stöckelbeschuhten Paarhufers 

versinkt in einer Dünenlandschaft von: 

Dung!! 

Andauen, wiederkäuen, Labmagen, Blättermagen, 

Netzmagen, Pansen, Autophagische Annäherung! 

PARDAUZ! PARDAUZ! 

Wurst, Das kommt in den besten Ehen vor-

OIDA DU SAU! OIDA DU SAU! 

OIDA DU SAU! OIDA DU SAU!

Komm hol den Besen zum Großreinemachen 

Von krustigen kotigen Vollspaltenböden, weil: 

du bist der Mann, und ich bin die Frau, 

und waummas schaffn, dann trink ma Walpurgis

Kakao. 

Vertragen mir sich bitte wieder, 

Zwei innere Rinder mit Fliederzylinder, 

aber eigentlich, wirklich: 

Zwei staunende Kinder. 

In einer meiner neuesten Kompositionen, „DadaRella und der Angriff der Synkope“ verbinden sich 5/8 -Takt mit urwienerischen Würstelstand-Couplets, dann einer betont schrecklich-operettigen Jazzstandardinterpretation, die schließlich korrekt-jazzige Auflösung dieser (beides Englisch), schließlich Rettung durch Kurt Schwitters aus dem Jenseits mit Werk und Stil dessen. 

Das Tryptichon fußte ursprgl. auf dem Couplet „Beim schoafn René“, welches schlicht den Sinn erfüllen sollte, einen 5/8 Takt mit untersch. Betonungen passend auszukleiden. (Eine Hausaufgabe des Lehrgangs für Elementarmusikalische Pädagogik an der MDW, die wiederum ihre Uraufführung inkl. Schwitters u.co. beim young research award der MDW fand.)

hawara sitzen, tschicken witzeln grad,

depperte witze brutzeln wiaschtlstaund

V sogt a V du I V du trooottl

V sogt a V du I V geh schleeichdi

V sogt a V du I V du heeeisl

eitrige blunzn taunzn wienerwoid,

männer wos saufen raufen brunzn boid 

V* lautes Atemholen

Egal, in welchem Stil geschrieben und gesprochen wird: die Laute und Rhythmen müssen einer wohltemperierten Speise gleich geschmacklich, textürlich, temperatürlich gut schmecken! Liegt etwas nicht gut im Mund, so kann es auch–außer, man will genau das–nicht gut performt werden. Im Hörspielbereich kann man sich bezüglich unterschiedlicher Dialekte, Charaktere, Stimmfarben natürlich besonders herrlich austoben. 

@ privat

Welche Rolle spielen Pausen, Atem oder Wiederholungen, wenn Sie mit Sprache arbeiten?

Eine substantielle! Alle drei bieten Boden und gleichsam Gerüst für sprachliches Material. Gerade, wenn man eher in der skurril-schrullig-schrillen-aber-auch-schönen (die Alliterationen haben sich aufgedrängt) Ecke wirkt, ist es in meinen Augen wichtig, Struktur und Platz zum Atmen ins dichte, bunte Potpourri einzuweben, da man sonst zu einsam in und auf seiner Kunst sitzen bleibt. Die Brücke zwischen Künstlerin und Publikum ist ganz, ganz wichtig!

Was verändert sich für Sie, wenn ein Text nicht gelesen, sondern gehört wird?

Liest man einen Text als alte Hexe, kleines Kind, Lügner, Mensch gewordenes Tier, interpretiert man ihn mit aufdringlicher Werbestimme, versetzt man ihn mit Akzent, singt man ihn geordnet melodisch oder frei improvisiert, transportiert man schon einen eigenen Ideenkosmos mit dem Geschriebenen mit. Selbst, wenn 2 Menschen den gleichen Text „als sie selbst“ lesen, schwingen hier Biographien, zwei unterschiedliche Stimminstrumente, Tagesverfassung und Vieles mehr mit. Mein Vater las mir viel vor und war ein Meister dieser Zwischentöne und des Eröffnens einer ganz neuen Welt über das Gelesene… Von der Frau Mama wiederum kommt das Schelmisch-Performative!

Wie erleben Sie die Beziehung zwischen Ihrer Stimme und dem Raum, in dem Sie auftreten oder aufnehmen? 

Als Vokalistin, sei es via Sprechen, Gesang oder beidem, steht man immer in Zwiesprache mit dem Raum um einen herum. Gibt es wenig Textilien vor Ort, so ist er „dankbarer“ und stützt/vervielfacht bestimmte Resonanzen, was vor allem das tönende Singen erleichtert (hier kommt etwas zurück!), befinde ich mich jedoch in einem staubtrockenen Studio, muss ich bestimmte Resonanzen mitunter viel stärker in mir selbst, im Innenraum des Körpers suchen. Abgesehen vom akustischen Wechselspiel von Stimme und Raum im physikalischen Bereich gibt es natürlich auch noch den Austausch mit einem wissenschaftlich nicht messbaren Fluidum–der Athmosphäre, dem Geist der Räumlichkeiten oder des öffentlichen Ortes.. An bestimmten Orten wird man getragen–oder muss man sich fast ein wenig wehren! Letzteres stärkt den Auftrittsmuskel 😉

@ privat

Gibt es einen Moment oder eine Performance, in der Sie besonders stark gespürt haben, wie Sprache „im Raum“ lebt? 

Spontan denke ich an die Zusammenarbeit mit Ö1. Das Team des Senders, seine Geschichte, die physischen Räume des Funkhauses haben der Sprache bereits Jahrzehnte lang Raum gegeben, sie ist dort willkommen–als Informationsträger, Libretto, Gedicht, Fragment eines wilden Stücks im Kunstradio und viel mehr… Die Aufnahmen im Pandemiesommer 2020 von DadaRadio! in den Hörspielstudios des Funkhauses und der Auftritt mit Bernd Satzinger als Ars_Poetica im Radiokulturhaus 2025 (Begleitung der Ö1 Hörspielgala) gaben meiner und unserer Sprache – großzügigst und dankbar angenommenst! Raum. 

Sprache öffnet für mich auch, so man darüber nachdenkt, mitunter auch den Raum zwischen Diesseits und Jenseits. Da liest man ein Gedicht, und nicht einmal ein eigenes, bei der Abschiedsfeier eines liebsten, nächsten Menschen, und auf einmal bekommt die Athmosphäre eine neue Farbe. Man spürt: das wurde gehört. Umgekehrt öffnet die Lektüre oder das Anhören eines gesprochenen Textes einer verstorbenen Person–sei es einer nahe stehenden oder eines Lieblingsdichter, einer geschätzten Wissenschaftlerin–Räume zwischen damals und heute. Sprache wirkt somit auch posthum – gleichhin als den Tod überlistende Zauberspruchträgerin.

Was reizt Sie am meisten daran, mit der klanglichen Ebene von Sprache zu arbeiten?

Schwierig, sich hier nur einen reizvollen Aspekt herauszupicken.. Die Sprachlust  an Lebendgedichten in Musik-und Textperformance  ist einfach DA.  Das Verzehren, Ausspucken, Anmalen, passend-und-unpassend-Machen von Konsonanten, Vokalen, Bedeutung, Dialekten, Sprachmelodie, das Blödeln, Tief-hinein-Tauchen in einen Charakter, dann Verflechtung mit Musik und darstellerischen Elementen bietet die einzigartige Gelegenheit, das Sehr-bei-sich-Sein beim Schreiben mit der Wärme des Publikums und natürlich auch der Mitmusiker*innen auch im Außen bunt zu beleben. Schreiben ist 2D- das Geschriebene als Hörstück oder Konzertperformance darzubieten, 3D und im besten Fall ein Gesamtkunstwerk.

Was würden Sie jungen Autor*innen oder Performer*innen raten, die mehr mit Stimme, Klang und Rhythmus experimentieren möchten? 

Excellent question! Jede Autor*in, jede/r Performer*in trägt auch durch unterschiedlichste künstlerische Phasen eine unverwechselbare, individuelle Essenz in sich. Das „just be yourself“ mag an dieser Stelle etwas abgedroschen klingen, aber ich würde raten, sich sowenig als möglich wertend mit Anderen zu vergleichen, sondern sich soviel als möglich an dem, das mir gefällt, mitzufreuen und inspirieren zu lassen. Sind die Über-Ichs einmal ein wenig stiller geworden, kann das eigene künstlerische Feuer, die Freude an Stimme, Klang und Rhythmus viel besser wirken, verbindet sich kraftvoll mit dem von KollegInnen und überträgt sich auch aufs Publikum. Win-win! 

Das heißt nicht: Aufhören, zu Lernen, eventuell auch mit einer Lehrperson arbeiten. Üben ist wichtig, denn wir kochen alle mit Wasser, aber auch hier gilt: welche Dosis tut mir gut? Brauche ich mich vorm Gig nur einmal kurz aufwärmen und wiederhole still Textinhalt, tut mir eine lange Yogaeinheit am gleichen oder in den Tagen davor gut, arbeite ich derzeit mit der -für mich – richtigen stimmpädagogischen Lehrperson zusammen, wäre bei Lampenfieber ein Gespräch mit einem lieben Menschen gerade wichtiger, als zum 15. Mal etwas zu wiederholen (oder umgekehrt!)? ETC.!

Auch: NUR MUT! 

Woran arbeiten Sie aktuell — und welche Rolle spielt Sprache darin?

Ich arbeite derzeit gemeinsam mit den EMP-Kindern der Joe Zawinul-Musikschule in Gumpoldskirchen an der Vertonung zweier Morgenstern-Gedichte mit einerseits Klangstäben, Percussion und Trommel, andererseits Modern Hiphop/Jazz/Fusion-Playback, außerdem natürlich an eigenen Stücken. Der fusioneske Scat-Opus „Make a Wish“ wird gerade in „The Austrian Dream” umgewandelt–sprich: tiafem Wienerisch soll, auf Neudenglisch–random ein Platzerl inmitten von Vocalisen und Taktwechseln gegeben werden! 

Die Druckversion des Interviews sowie viele weitere schöne Texte gibt es in der neuesten Ausgabe unserer Zeitschrift LAUTeratur – zu bestellen auf litrobona.shop


MAGDALENA HAHNKAMPER in Wien geboren, arbeitet als Vokal­ und Performancekünstlerin sowie Autorin. Sie studierte Jazzgesang am Conserva­torium van Amsterdam und verbindet Lyrik, Stimme und performative Formate. Auftritte und Projekte führten sie u. a. zu den Wiener Festwochen, dem Jazz­festival Saalfelden und zu Ars_Poetica: DadaRadio (Ö1 Top 10). Als Sprecherin arbeitet sie für SWR2 und das DomMuseum Wien; ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Sonderpreis der Schule für Dichtung beim Ö1 track5­Wettbewerb und dem Publikumspreis von Ö1 Lyrik Hautnah.

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